29.08.2019 15:44 |

Über Schießplatz

Soldaten sprengten Felsen, der abzustürzen drohte

Auf dem Schießplatz Glanegg (Gemeinde Grödig) drohte ein 20 Meter hoher Felsen auf den Pistolenstand des Bundesheeres zu stürzen. Das bestätigte auch der Geologe des Landes. Nach einer gemeinsamen Begutachtung entschloss sich das Militärkommando, die Gefährdung durch eine gezielte Sprengung zu beseitigen.

Pioniere aus der Schwarzenbergkaserne in Wals sicherten unter dem Kommando von Hauptmann Alexander Placzek den Felsen zuerst gegen einen Absturz und brachten dann zum Schutz vor Felstrümmern Auffangnetze aus Stahl an. Wegen des steilen Geländes, mussten sich die Soldaten zu ihrem Arbeitsplatz abseilen.

Im Anschluss wurde der Felsen mit dem zivilen Sprengstoff Senatel Powerfrag entfernt. Im Gegensatz zu militärischen Sprengstoffen brennt dieser vergleichweise langsam ab, was gemeinsam mit der Abdeckung sicherstellte, dass kein gefährlichen Gesteinstrümmer durch die Luft flogen.  

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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