OÖ Volksbildungswerk:

„Ehrenamt ist immer mit einem Wechsel verbunden“

„Unsere Vereine sind unsere Stärke“, sagt Roswitha Samhaber (41) vom OÖ Volksbildungswerk mit Sitz in Linz. Dem Landesverband gehören 220 Vereine an. Wichtiger Teil der Plattform ist eine Akademie, die um Heimatforschung, Museums- und Vereinsarbeit kreist. Ehrenamt spielt hier eine große Rolle. Samhaber weiß, wie wichtig Kulturinitiativen für das Land sind, das bringt sie auch im Landeskulturbeirat ein.

„Krone“: Ist das Volksbildungswerk eine Art Volkshochschule?
Roswitha Samhaber: Ja und nein. Wir wollen Bildungswege öffnen, kulturelle Netzwerke schaffen. Wir sind eine Plattform für Erwachsenenbildung und Regionalkultur.

„Krone“: Zweites Herzstück ist die Akademie der Volkskultur...
Roswitha Samhaber: Ja, hier bieten wir Lehrgänge, Kurse an. Wir haben rund 400 Kursteilnehmer.

„Krone“: Was wird abgedeckt?
Roswitha Samhaber: Die Kurse kreisen um Heimatforschung, um Praxis in einem Museum, das richtet sich etwa an Leute, die ein Heimatmuseum führen. Es gibt Kreativangebote, etwa Schreib- und Leseworkshops in Kurrent, damit man alte Schriften, Briefe lesen kann - ein wichtiger Zugang zu früheren Zeiten.

„Krone“: Volkskultur zu bewahren ist meist mit Ehrenamt verbunden...
Roswitha Samhaber: Natürlich spielt Ehrenamt eine große Rolle, wir wollen die Professionalität der ehrenamtlichen Arbeit unterstützen. Im Volksbildungswerk sind rund 24.000 ehrenamtlich tätig. Und es ist immer mit einem Wechsel verbunden. Mangels Nachfolge lösen sich Initiativen auf, neue entstehen wieder.

„Krone“: Sie sitzen auch im Landeskulturbeirat. Was bringen Sie hier ein?
Roswitha Samhaber: Ich will kulturelle Bildungsarbeit sichtbar machen. Es muss das Bewusstsein vorhanden sein, dass regionale Kulturinitiativen in OÖ nicht wegzudenken sind.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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