22.08.2019 12:40 |

Wut wegen PC-Verbot:

Bub (10) löst mit „SOS“-Zettel Polizeieinsatz aus

Weil ihm wegen eines Streits um die Hausübung ein Computerverbot drohte, hat ein Zehnjähriger im deutschen Darmstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Bub hinterließ auf einem Gehsteig einen Zettel mit einem Hilferuf. Ein Passant fand die Nachricht und verständigte die Polizei.


Im Gespräch stellte sich heraus, dass der Schüler wenige Stunden zuvor mit seiner Mutter über die schulischen Pflichten in Streit geraten war. Seine Rage dürfte dabei im Angesicht eines drohenden Computerverbotes gefüttert worden sein, was ihn zum Schreiben des „Hilferufs“ veranlasste.

Bub über Polizeieinsatz erstaunt
Der Bub gab reumütig zu, aus reiner Wut gehandelt zu haben. Umso größer war sein Erstaunen, dass sein erfundener „Notruf“ die Polizei auf den Plan gerufen hatte und der Einsatz weitaus mehr von seiner Freizeit in Anspruch nahm, als es die Erledigung der Hausaufgaben getan hätte.

In jedem Fall dürfte der Zehnjährige dann doch am Ende des Tages etwas dazugelernt haben, ob er wollte oder nicht. Nämlich, dass „Notrufe“ immer ernst genommen werden. Erfreulicherweise auch nicht nur von der Polizei und erst recht dann, wenn sie von Kinderhand geschrieben sind.

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