„Caspering“

Neuer Dating-Trend noch schlimmer als „Ghosting“

Die Dating-Welt ist keine einfache, vor allem im Zeitalter der Dating-Apps. Nahezu wöchentlich gibt es einen neuen Begriff für ungewünschte Verhaltensweisen. Nun hat sich ein weiterer Terminus etabliert: „Caspering“. Dabei wird mit den Gefühlen des Ex-Partners gespielt und Hoffnungen gemacht, wo es keine mehr gibt. 

Nach „Ghosting“ und „Cloaking“ setzt sich nun offenbar ein neuer Dating-Trend durch: „Caspering“. Während beim „Ghosting“ das Date oder der Ex-Partner mit Ignoranz bestraft wird und das Gegenüber ohne Erklärung einfach auf nichts mehr reagiert, geht „Caspering“ noch einen Schritt weiter. Hier wird der Ex-Partner oder das Date nämlich nicht ignoriert, sondern es wird durchaus freundlich reagiert, es dauert jedoch oft bis zu einem halben Tag, bis es zu einer solchen Rückmeldung kommt.

Trennung auf Warteschleife
So wird bei „Caspering“ (übrigens nach dem freundlichen Gespenst Casper aus dem Film benannt) zwar Interesse angedeutet, zu einem Treffen kommt es jedoch nie. Stattdessen geht es einfach nur darum, dem anderen Hoffnung zu machen, wo es längst keine mehr gibt. Nur, um sich selbst nicht sofort in eine unangenehme Situation hineinmanövrieren zu müssen, sondern für den finalen Schlusstrich etwas Zeit zu schinden. Dieser kommt nach ein paar Tagen dann nämlich - natürlich - doch. Wenn auch, wie es sich für „Caspar“, den lieben Geist gehört, in nette Worte verpackt. 

City4U-Tipp: Ihr habt es mit einem „Ghost“ oder gar einem „Caspar“ zu tun? Am besten alle weiteren Kontaktversuche vermeiden und die Zeit, Liebe und Energie in eine Person investieren, die es auch wert ist!

August 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner
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