16.08.2019 09:57 |

Vier Stunden lang

Suchaktion wegen Hose im Uferbereich der Urslau

Eine herrenlose Hose und Socken im Uferbereich der Urslau ließen am Donnerstagvormittag etwas Schlimmes erahnen. Denn genau auf dieser Strecke sind häufig Nachtschwärmer unterwegs, die ihren Heimweg antreten. Wasserrettung und drei Freiwillige Feuerwehren starteten eine groß angelegte Suchaktion - ohne Ergebnis. Nach vier Stunden wurde schließlich abgebrochen.

Der Weg entlang der Urslau in Saalfelden wird von Nachtschwärmern gerne als Heimweg benutzt, so auch vor dem Feiertag. Als Passanten am Donnerstagvormittag eine herrenlose Hose sowie Socken im Uferbereich des Flusses erspähten, agierten die Rettungskräfte ohne zu zögern. Denn: Jedes erdenkliche Szenario schien durchaus möglich.

„Um exakt 11.22 Uhr ging bei uns der Alarm ein“, schildert Philipp Holzer, Chef der Wasserrettung Saalfelden, der „Krone“.

Drei Feuerwehren waren sofort zur Stelle
Elf Mann der Wasserrettung und zahlreiche Mitglieder der Feuerwehren aus Saalfelden, Weißbach und St. Martin begannen akribisch, die Urslau abzusuchen. Dabei kamen Raftingboote zum Einsatz und auch Wehranlagen wurden kontrolliert. Insgesamt suchten an die 100 Helfer den 20 Kilometer langen Nebenfluss der Saalach bis nach St. Martin ab. Am Ende ohne Ergebnis. „Wir konnten niemanden finden. Bei diesen Anhaltspunkten war es auch schwierig, aber wir suchen lieber einmal zu oft als einmal zu wenig“, sagt Holzer.

Die Suchaktion dauerte mehr als vier Stunden
Nach etwas mehr als vier Stunden wurde der Großeinsatz für beendet erklärt. Bis zu dem Zeitpunkt lag keine Vermisstenanzeige vor. Es gab auch keine anderen Anzeichen, dass eine oder mehrere Personen aus der Umgebung vermisst werden.

Felix Roittner
Felix Roittner
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