12.08.2019 15:25 |

Müllsammelaktion

Die Landjugend macht Salzburg sauber

30 Landjugendortsgruppen und über 4000 kg Müll - das war das Ergebnis der Müllsammelaktion der Landjugend Salzburg. Im Rahmen des Jahresschwerpunktthemas „nachhaltig[ER]leben“ machten die Landjugendmitglieder Salzburg ein Stück sauberer.

Knapp 1000 Tonnen Müll landen jährlich neben Landes- und Bundesstraßen sowie an öffentlichen Plätzen. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seinen Müll nicht sorglos in die Natur zu werfen. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Plastik, Dosen, Zigarettenkippen, Taschentücher und Obstreste verschmutzen Wiesen und Wälder, Berge und Seen. Aus diesem Grund fanden unzählige Müllsammelaktionen der Landjugendortsgruppen statt. Dabei wurden unglaubliche 4000 kg Müll gesammelt. Ein erschreckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es Jahrhunderte dauert, bis manche Materialien verrotten.

Jeder kennt das Szenario: Ist kein Abfalleimer in der Nähe, wird der Müll achtlos auf die Straße oder in die Natur geworfen - und das, ohne darüber nachzudenken, welche Konsequenzen dieses Handeln für Umwelt und Tiere nach sich zieht. „Es ist unfassbar, wie viel und vor allem was wir alles gefunden haben. Aludosen, Plastikflaschen und -verpackungen waren da noch die harmlosen Sachen“, erinnert sich Maria Kreuzer, Gruppenleiterin der Landjugend Hallwang. 30 Orts- & Bezirksgruppen der Landjugend im ganzen Land Salzburg nahmen die Herausforderung an. Mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, zogen die Landjugendmitglieder durch die Straßen und säuberten ihre Heimatorte. So auch die Landjugend Piesendorf. „Wir haben den Müll beim Straßenrand aufgesammelt und die Wiesen und Sträucher gesäubert. Es ist schockierend, wie viele Personen ihren Abfall offensichtlich einfach aus dem Autofenster werfen“, erzählt Landjugendmitglied Martin Steiner.

Wieso „nachhaltig[ER]leben“?

Regionalität und achtsamer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sind Themenbereiche, die in Zeiten der Konsumwirtschaft immer wichtiger werden. Parallel dazu wächst ein weiterer essenzieller Begriff, der dafür sorgen soll, dass auch Generationen nach uns noch an der farbenprächtigen Welt beglücken können. Meist versteht man unter Nachhaltigkeit hauptsächlich einen achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt. Die Nachhaltigkeit gibt allerdings noch mehr her: Neben einer stabilen Wirtschaft ist auch ein gesundes Zusammenleben einer Gesellschaft essenziell, um Hand in Hand in eine erfolgreiche Zukunft blicken zu können.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Nur Polen schimpfen“
Russel hat genug vom Shitstorm der Kubica-Fans
Formel 1
Wirbel um ÖFB-Star
Tabletten und Akupunktur: NADA prüft Hinti-Krampf
Fußball International
„Lage ist dramatisch“
Brände: Entsorger fordern Pfandflicht für Akkus
Elektronik
„Nicht unsere Werte“
Rassistische Anti-Pogba-Pöbelei! ManUnited in Rage
Fußball International
Programm präsentiert
Liste JETZT will den Rechtsstaat verteidigen
Österreich

Newsletter