10.08.2019 18:30 |

Aufruf

Laie als Wissenschaftler in Monitoring-Projekt

Citizen Science heißt der Bereich, in dem die Wissenschaft auf die Mithilfe der Bürger zählt. Zurzeit ruft der Österreichische Alpenverein (ÖAV) Bergbegeisterte auf, sich an einem speziellen Monitoring zu beteiligen. 20 ausgewählte alpine Tier- und Pflanzenarten sollen für wissenschaftliche Zwecke geortet und der Standort von den Laien via App oder Homepage digital eingetragen werden.

Biodiversitätsmonitoring - ein sperriges Wort für eine interessante Aufgabe in der freien Natur. Mit dem Projekt „Vielfalt bewegt! Alpenverein von Jung bis Alt“ möchte nun der ÖAV der Wissenschaft unter die Arme greifen und Wanderer motivieren, ihre Beobachtungen zu dokumentieren. Konkret geht es um 20 definierte Tier- und Pflanzenarten über der Baumgrenze, die im gesamten Bundesgebiet von Freiwilligen geortet und kartiert werden sollen.

„Jeder kann mitmachen“
„Nicht nur Alpenvereinsmitglieder, sondern alle Interessierte sind aufgerufen, mitzumachen“, präzisiert Andreas Bstieler, Leiter der ÖAV-Sektion Hohe Munde. Die gesammelten Daten sollen einen wichtigen Beitrag bei wissenschaftlichen Fragestellungen über die biologische Vielfalt (Biodiversität) in den Alpen leisten.

Zwei Möglichkeiten
Für die Dokumentation bzw. Weiterleitung der Beobachtung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder via App „Vielfalt bewegt“ (gratis downloadbar von den Stores) oder über die Website www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt /vielfalt_bewegt, die auch Infos zum Projekt bereithält und die 20 Arten näher beschreibt. Den Beobachtungsfreaks bietet der ÖAV sogar zweitägige Workshops auf Hütten oder eintägige Seminare in den Sektionen zur Einschulung an.

Bstieler: „Mit dieser Initiative möchte der Alpenverein einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung leisten.“

Hubert Daum, Kronen Zeitung

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