Heute: Weltkatzentag

Liebstes Haustier hier, Delikatesse in Asien

Das liebste Haustier der Österreicher ist und bleibt die Katze. Allein in Wien leben rund 250.000 Schmusetiger, die von ihren Besitzern gehegt und gepflegt werden. Ganz anders sieht die Sache auch heute, am Weltkatzentag, in Südostasien aus: Dort landen die Vierbeiner noch immer gerne im Kochtopf und werden als Delikatesse verspeist. Etwas, dass man sich hierzulande zum Glück nicht vorstellen kann. Im Gegenteil: Für das Wohl der Samtpfoten sorgen Katzen-Wellness, -Telepathie oder Designerbettchen. City4U hat die kuriosen Highlights entdeckt.

Von so einem Luxusleben können die zahlreichen Streunerkatzen in Süostasien nur träumen. Dort werden Katzen nach wie vor gefangen und brutal getötet, um danach gegessen zu werden. „Leider werden in einigen südostasiatischen Ländern Katzen und natürlich auch Hunde immer noch gegessen“, so Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der Vier Pfoten Streunerhilfe vor Ort. In Vietnam wird das Gericht „Thit Meo“ („Kleiner Tiger“) sogar immer beliebter. Generell glauben die Menschen, dass der Genuss von Katzenfleisch ihnen zu katzenähnlichen Eigenschaften verhilft, wie z.B. Beweglichkeit, Stärke und auch Glück, wie die berühmten „neun Leben einer Katze“.

#Luxusleben für österreichische Katzen
In Österreich führen die meisten Katzen ein Leben gefüllt mit Liebe und Pflege. Doch manche Frauchen und Herrchen gehen sogar noch einen Schritt weiter und bieten ihrem liebsten Haustier ein Leben, das viele Menschen nicht haben. So gibt es zum Beispiel eine eigene Katzenpsychologin. Bei Happy Cats werden traurige oder verhaltensauffällige Katzen und ihre Besitzer analysiert. Bei der sogenannten Wohlfühldiagnostik wird eine Umfeld- und Verhaltenanalyse der Samtpfote erstellt. Nach der Erörterung des Problems wird ein Maßnahmenplan gemacht. Auch Langzeittherapien in Form von Hausbesuchen und Telefonbegleitung sind möglich.

#Katzencoach und Katzensitter
Auf der „aCATamy“ von Petra Ott kann sich jeder Interessierte oder Tierbesitzer zum Katzencoach ausbilden lassen. Sie bietet Workshops im Katzen verstehen, über Ernährung oder den Clicker-Workshop. City4U hat bereits ausführlich über sie berichtet. Wer einmal länger weg ist und seinen Liebling nicht bei Freunden oder Verwandten unterbringen kann, der engagiert einen Katzensitter. Dieser hütet die Samtpfote für ein paar Stunden, nimmt sie über Nacht mit nach Hause oder übernachtet bei der „Gastfamilie“. Die Betreuung kostet zwischen sieben und neun Euro pro Stunde und etwa 40 Euro pro Nacht. City4U hat vor einiger Zeit mit einigen Katzen- und Tiersittern über ihren Job gesprochen.

#Designer-Spielzeug und handgenähte Bettchen
Für viele ist nur das Beste gut genug, wenn es um den Schmusetiger geht. Deswegen wird auch bei der Ausstattung auf Qualität geachtet. So gibt es bei Paulis Hundeausstattung in Wien handgenähte Bettchen, in denen sich auch Katzen pudelwohl fühlen. Damit den Stubentigern auch nicht langweilig wird, wenn das Herrchen oder Frauchen bei der Arbeit ist, braucht es das richtige Spielzeug. Katzen sind Jäger und lieben es, zu spielen. Bei Haustierhelden in Wien gibt es Designer-Zubehör und Spielzeug, von dem viele Kinder träumen.

#Frisch gekocht und eigene Praxis
Tierbesitzer wissen, dass Katzen ganz schön heikel sein können, was Futter betrifft. Sagt es ihnen nicht zu, lassen sie es einfach stehen, bis Frauchen etwas Neues besorgt. Leckerlies sind toll, aber auch da haben sie so ihren eigenen Geschmack. Das weiß auch Sonja Ehart. Deswegen begann sie, für ihre Vierbeiner frisch zu kochen. So entstand ihre Futtermarke „Frauli kocht“ - frisch zubereitet mit reinem Muskelfleisch, geputztem Gemüse und ausgewählten Zutaten. Wenn es dem Kätzchen trotz all dem Luxus doch mal schlecht gehen sollte, wartet Wiens Katzenpraxis auf die kranken Vierbeiner. Hier heißt es „Cats only“ und es gibt sogar einen eigenen Zahnarztstuhl für die Miezen. Wenn die neun Leben der Katze dann doch zu Ende gehen, gibt es eigene Katzenbestattungen, Tierfamiliengräber oder die Möglichkeit, die Urne nach der Einäscherung mit nach Hause zu nehmen.

#Katzencafe
Wer selbst keinen Schmusetiger im Haushalt möchte, aber trotzdem ein Liebhaber dieser schönen Tiere ist, der sollte das Cafe Neko in der Innenstadt besuchen. Im ersten Katzencafe Österreichs leben einige Kätzchen. Die Gäste können sie streicheln und mit ihnen spielen - wenn sie denn auch wollen. Natürlich haben die Tiere die Möglichkeit, sich jederzeit zurückzuziehen.

August 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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