05.08.2019 10:48 |

45 Tote bis jetzt

Schon wieder ein tödlicher Verkehrsunfall

Was ist nur los auf den steirischen Straßen? Mit dem heutigen Montag ist Todesopfer Nummer 45 zu beklagen - in Deutschfeistritz krachte ein Pkw-Lenker (84) gegen einen Baum. Bis Anfang August kamen somit 45 Menschen, darunter besonders viele Motorradfahrer, bei Verkehrsunfällen ums Leben - um 50 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres! Hauptursachen für diese Horror-Bilanz: Handy am Pkw-Steuer und Raserei mit dem Bike.

Die traurige Serie reißt einfach nicht ab: Am Montag krachte gegen 8.25 Uhr ein 84-jähriger Pkw-Lenker vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls auf der L 385 im Ortsgebiet Waldstein, Gemeinde Deutschfeistritz, frontal gegen einen Apfelbaum. Eine nachkommende Autofahrerin und Anrainer leisteten sofort Erste Hilfe, doch für den Mann gab es keine Rettung. Somit ist in diesem Jahr in der Steiermark Todesopfer Nummer 45 zu beklagen.

Albtraumjahr 1972
Statistisch betrachtet war der Horror schon größer. 1992 etwa starben 248 Menschen auf den steirischen Straßen, 1993 waren es 195, und für 2018 spricht die Bilanz von 69 Todesopfern. Übrigens: Das Albtraum-Jahr in der Verkehrsgeschichte war 1972, als in Österreich 2948 Personen ums Leben kamen – so viel, wie die Gemeinde Stattegg bei Graz Einwohner hat.

Unachtsamkeit und Ablenkung
Hauptursachen für die Unfälle waren laut Experten Unachtsamkeit beziehungsweise Ablenkung etwa durch das Telefonieren mit dem Handy (29%), überhöhte Geschwindigkeit (24%), Vorrangverletzungen (16%), riskantes Überholen (7%) und medizinische Notfälle (3%). Alkohol spielte als Unfallursache ebenso eine untergeordnete Rolle wie der Sekundenschlaf.

Heuer kamen auf den steirischen Straßen besonders viele Motorradfahrer ums Leben – eine der Hauptursachen hier: viel zu schnell unterwegs. Insgesamt kann sich die Polizei die Horror-Bilanz aber nur schwer erklären.

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