27.04.2010 18:36 |

In luftiger Höhe

Steinmetze prüfen Rathaus-Fassade auf schadhafte Teile

Steinmetze nehmen derzeit die Fassade des Rathauses unter die Lupe und lassen sich dabei von Hebebühnen zu den entlegensten Winkeln der Fassade bringen. Die alljährliche Inspektion ist in vollem Gange. Dabei werden beschädigte Fassadenteile gesichert oder entfernt, bevor sie auf die Straße stürzen und vorbeigehende Passanten treffen könnten.
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Die Inspektion wird unabhängig von der geplanten Generalsanierung der Fassade gemacht. Bereits im März wurden die Innenhöfe und der Arkadenhof untersucht, jetzt sind die Außenfassaden dran. Und da gibt es viel zu tun, denn der Zahn der Zeit nagt kräftig an den Mauern und den Verzierungen. Auch die Witterung trägt ihren Teil dazu bei, dass eine Generalsanierung fällig ist.

Experten prüfen Fassadenelemente
Die Steinmetze sehen, wenn sie von der Hebebühne in manchmal sehr luftige Höhen getragen werden, mit fachkundigem Auge, ob Teile der Fassade schadhaft sind oder gar abzustürzen drohen. Wenn die Experten etwas Verdächtiges finden, wird der Stein gleich an Ort und Stelle gesichert, bei zu großen Schäden werden die Stücke abgenommen. So kann es nicht passieren, dass plötzlich ein Fassadenteil auf den darunter liegenden Gehsteig kracht und Menschen gefährdet.

Parallel zu der Inspektion gehen die Arbeiten im Zuge der Generalsanierung weiter. Derzeit wird ein kleiner Teil der Fassade, eine so genannte Musterachse, restauriert. Nach den Erfahrungen können dann das Gesamtprojekt erstellt und die Kosten kalkuliert werden. Das "Muster" soll im Herbst fertig sein.

von Erich Vorrath, Kronen Zeitung
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