26.07.2019 15:00 |

„Krone“-Aktion

Gemeindebau: Stadt Wien sagt Lärm den Kampf an

Nach dem Müllproblem widmet sich die Stadt Wien jetzt dem Lärm im Gemeindebau, insbesondere den lauten, nächtlichen Störenfrieden in den Innenhöfen und Grünanlagen. Ein Erfolg für die „ Krone“ und ihre Leser, denn bei unserer Aktion sind sehr viele Beschwerden über Lärm eingelangt.

Besonders in der warmen Jahreszeit ist das Problem akut: Mieter wollen bei offenem Fenster schlafen, bekommen aber kein Auge zu, weil es draußen vor der Tür rund geht. Party, Grölerei, lautstarke Diskussionen bis in die frühen Morgenstunden. Jugendliche kicken, bis der Ballkäfig scheppert. Dazu Musik, manchmal auch Rangeleien und Schreiduelle.

Die Stadt setzt nun folgende Maßnahmen:

  • Mehr Razzien: Ordnungsberater, Grätzelpolizei, Wohnpartner streifen verstärkt in den Abendstunden von 18 bis 22 Uhr durch die Höfe.
  • Mehr Ordnungshüter: Die Truppe wird von 20 auf 40 Personen aufgestockt. Sie kümmern sich um illegalen Müll ebenso wie um Lärmprobleme. Sie können Strafen von 50 Euro aussprechen und einheben. Kommt es zur Anzeige, kann das bis 1000 Euro hinaufgehen.
  • Verstärkte Absprachen mit Polizei und der Drogenkoordination: Problembauten werden gemeldet und häufiger bestreift. Die Initiative „gemeinsam.sicher wohnen“ wendet sich verstärkt dem Lärmthema zu. Wenn alles nichts hilft: Exekutive (133) rufen!

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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