Verordnung in Kraft

Hitzewelle „grillt“ Land: Feuerverbot in Wäldern

Bis zu 34 Grad! Die dritte Hitzewelle in Serie soll heute, Donnerstag, vorerst ihren Höhepunkt finden. Gleichzeitig sind die Niederschlagswerte im Keller. Das führt zu erhöhter Brandgefahr in den Wäldern, in den meisten oö. Bezirken wurde ein Feuerverbot verhängt. Auch Maschinen und Fahrzeuge brennen nun schneller.

Es ist super-heiß und – trotz der Regenfälle in der Vorwoche – auch ziemlich trocken. In fast allen Bezirken Oberösterreichs ist derzeit die Waldbrandschutz-Verordnung in Kraft. Jetzt dürfen auch Waldbesitzer und Förster kein Feuer mehr machen. Ein Anzeichen, dass Vorsicht geboten ist. Während Hitzeperioden ist die Gefahr eines Brandes in den Wäldern generell höher. Sechs von 18 Waldbränden im Jahr 2019, also ein Drittel, ereigneten sich im Juli.

Trockenes Holz als Brandverstärker
„Im Zentralraum und im Mühlviertel sind viele Fichten vom Borkenkäfer gefährdet. Solch trockene Bäume tragen ein Feuer schnell über eine größere Fläche“, sagt Gottfried Diwold von der Abteilung Land- und Forstwirtschaft. Deshalb sollen trockenes Holz und tote Bäumen immer schnell abtransportiert werden. In 85 Prozent der Fälle ist übrigens der Mensch Auslöser für einen Brand, meist durch weggeschmissene Zigaretten oder Zündhölzer.

Feldbrand in Gmunden verhindert
Durch die Hitze häufen sich auch technische Defekte: Wie am Dienstagabend in Gmunden, wo ein Traktor samt Presse in Flammen aufging. Das trockene Feld fing ebenfalls Feuer. Durch die Feuerwehr wurde es eingedämmt.

R. Beham

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