22.07.2019 12:01 |

Verdächtiger im Spital

WEGA-Einsatz: Opfer berichtet von Sex-Übergriffen

Jener 51-Jährige, der sich am Samstag nach einem Streit mit seiner Freundin in seiner Wohnung im Wiener Bezirk Brigittenau selbst ein Messer in den Bauch gerammt hat, ist außer Lebensgefahr. Er ist jedoch noch nicht vernehmungsfähig. Seine Freundin sagte mittlerweile aus, dass es neben häuslicher Gewalt auch zu sexuellen Übergriffen gekommen war.

Die 38-Jährige stand am Samstag um 10.15 Uhr nackt am Fenster einer Wohnung am Mortaraplatz und rief um Hilfe. Eine zufällig vorbeigehende Polizeistreife wurde auf die Frau aufmerksam und alarmierte Verstärkung. Da sich der 51-Jährige in der Wohnung verschanzte, wurde das Opfer von der Feuerwehr mittels Drehleiter geborgen.

Der 51-Jährige verweigerte indes jegliche Kommunikation mit der Polizei. Die Einsatzkräfte der WEGA und der Cobra wurden daher zur Unterstützung herangezogen. Die Spezialeinheiten stürmten daraufhin die Wohnung und fanden den Mann am Boden liegend vor. Er hatte sich selbst ein Messer in den Bauch gerammt.

Der Mann wurde im Spital notoperiert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, befindet er sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Er konnte jedoch noch nicht vernommen werden. Seine Freundin sagte aus, dass es neben häuslicher Gewalt auch zu sexuellen Übergriffen gekommen sei. Der Verdächtige wurde festgenommen, es wird gegen ihn wegen des Verdachts mehrerer strafrechtlicher Delikte ermittelt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden überdies eine Pistole, zwei Langwaffen und Munition sichergestellt.

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