20.07.2019 05:30 |

Nicht nur für die B320

Die Liezener wollen jetzt noch mehr Lkw-Verbote

Kollektives Aufatmen im Ennstal: Wie berichtet, wird Bezirkshauptmann Josef Dick ein Verbot für Transit-Lkw auf der gefährlichen Ennstalstraße (B 320) verordnen. Doch damit soll noch nicht Schluss sein: Auch für weitere Straßen im Bezirk, vor allem im Osten, wird ein Aus für den Durchzugs-Schwerverkehr gefordert.

Fast 20.000 Fahrzeuge fahren täglich auf der B 320. 15 Prozent beträgt der Lkw-Anteil, knapp die Hälfte davon ist Transitverkehr. Diese Daten eines Verkehrsgutachtens veranlassen den Bezirkshauptmann, ein Verbot für Mautflüchtlinge auf der Ennstalstraße zu verhängen. Es könnte schon in ein paar Wochen gelten.

Navis leiten Autos auf Ausweichrouten
Auch die stark belasteten Gemeinden südlich der B 320 (Lassing, Aigen, Irdning-Donnersbachtal) sollen aufatmen. „Je stärker der Verkehr auf der B 320 ist, desto mehr Pkw weichen auf Empfehlung ihrer Navis auf die Landesstraßen aus“, erzählt Irdnings Bürgermeister Herbert Gugganigg. Er fordert rasch weitere Maßnahmen, insbesondere die Umfahrung von Liezen.

Osten des Bezirks will Entlastung
Rasch wurde im Bezirk auch der Ruf nach mehr Fahrverboten laut. Die Grünen fordern sie für die B 114 (Triebener Tauern) und die B 117 (von Altenmarkt bis Admont). Auch ÖVP-Landtagsmandatar Armin Forstner will ein Verbot für die B 117 mit ihren vielen Engstellen, dazu auch für die B 146 (von Admont in Richtung Liezen): Stattdessen soll das bestehende Verbot auf der B 115 aufgehoben werden. 

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