Polit-Farce:

Volksbefragung trotz Stadionbau-Absage notwendig

Eine Volksbefragung über die Pläne, für den LASK ein neues Stadion im Naherholungsgebiet Pichlinger See zu errichten, muss durchgeführt werden, auch wenn das Bauvorhaben kürzlich ad acta gelegt wurde. Das ließ Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) wissen. Die Durchführung sei wegen der Fragestellung der Bürgerinitiative notwendig.

8.348 von ihr gesammelte Unterschriften von Linzer Bürgern wurden nun laut Luger als Unterstützung für die Durchführung einer Volksbefragung anerkannt. Somit sei die Vier-Prozent-Hürde genommen. Das Bauprojekt wurde allerdings Anfang Juli mit der Ankündigung, der LASK werde in das Stadion auf die Gugl zurückkehren, gestoppt. Für geschätzte 50 Millionen Euro soll ein 16.500 Sitzplätze fassendes, länderspieltaugliches, reines Fußballstadion entstehen. Das Land Oberösterreich und die Stadt sagten finanzielle Unterstützung zu.

Abhaltung im Herbst laut Stadtchef unumgänglich
Damit ist aber die Volksbefragung nicht vom Tisch, stellte Luger am Freitag fest. Da die Bürgerinitiative die Volksbefragung mit zwei Teilfragen „Soll die Stadt den Pichlinger See und den umliegenden Grüngürtel weiterhin als unbebautes Naherholungsgebiet schützen und die Umwidmung für ein Stadion ablehnen?“ eingeleitet habe, müsse sie rein rechtlich stattfinden. Eine Abhaltung im Herbst sei unumgänglich. Luger kündigte an, er werde dem Gemeinderat in dessen Septembersitzung einen Termin vorschlagen.

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