19.07.2019 07:18 |

In Gneis

Grünes Licht für 230 Wohnungen

ÖVP, SPÖ und FPÖ beschlossen am Donnerstag im Stadtsenat die Auflage des Flächenwidmungsplans für eines der größten städtebaulichen Vorhaben der vergangenen Jahre. Die Grünen sind grundsätzlich für den Bau, kritisieren aber die Aufteilung der Wohnungen.

Die Fronten waren im Vorfeld abgesteckt: Laut ÖVP-Vorschlag sollen 56 Prozent der 230 Wohnungen zur geförderten Miete angeboten werden, 25,4 Prozent als Baurechtseigentum um 3800 Euro pro Quadratmeter und 18,6 Prozent als „echtes“ Eigentum um 4600 Euro pro Quadratmeter.

Die Grünen stellten den Gegenantrag, 25 Prozent als Mietkauf anzubieten, fanden aber keine Mehrheit. Grünen-Klubchefin Ingeborgt Haller kritisierte, die ÖVP wolle generell vom System des Mietkaufs abgehen. „Damit werden alle benachteiligt, die keine reichen Eltern haben.“

ÖVP-Klubchef Christoph Fuchs konterte: „Wir sollten die Realität zur Kenntnis nehmen.“ Es gebe eine Nachfrage nach vergleichsweise günstigem Baurechtseigentum, das für 99 Jahre eingeräumt wird. Die SPÖ rügte die Hinterzimmer-Politik der ÖVP, stimmte aber mit, da die Stadt sich das Vergaberecht für alle Mietwohnungen sichert und den geplanten Kindergarten selbst betreibt.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger

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