21.07.2019 11:05 |

FPÖ prescht vor

Berufsverbot für verurteilte Pädophile gefordert

Der Wahlkampf hat längst begonnen, und die Freiheitlichen verschärfen ihre Law-and-Order-Politik. Aktuell geht es um den Jugendschutz: Steirer-Parteiobmann Mario Kunasek befürchtet, dass bei zu lascher Kontrolle auch verurteilte Pädophile in der Kinder- und Jugendbetreuung eingesetzt werden könnten.

Lieber handeln, bevor etwas passiert: Das ist das Motto der Freiheitlichen, die einen Antrag an Bildungslandesrätin Ursula Lackner eingebracht haben - und natürlich auf breite Zustimmung im Landtag hoffen. Zumal ein ähnlich lautender Antrag ihrer Salzburger Kollegen einstimmig angenommen wurde.

Verlangt wird ein lebenslanges Berufsverbot für verurteilte Pädophile in der Kinder- und Jugendbetreuung. Mario Kunasek erinnert in diesem Zusammenhang an einen Fall aus dem Jahr 2012, als ein wegen des Besitzes von Kinderpornos verurteilter Pädagoge nach dem Umzug in ein anderes Bundesland wieder mit Kindern arbeiten konnte: „Die gesetzlichen Bestimmungen greifen in Österreich leider zu kurz. Da viele Pädophile Wiederholungstäter sind und eine permanente Gefahr darstellen, dürfen sie nicht mehr in die Nähe von und in Kontakt mit potenziellen Opfern gelangen.“

Speziell Landes- oder Gemeinde-Posten dürften niemals an verurteilte Straftäter vergeben werden, fordert der steirische Politiker.

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