16.07.2019 12:29 |

„Kein Meth ins Klo“

Polizei warnt vor Alligatoren im Drogenrausch

500 Kilogramm schwer und bis zu vier Meter lang - ein ausgewachsener Alligator ist durchaus eine Erscheinung. Normalerweise scheuen die Tiere die Nähe des Menschen eher, doch hin und wieder können sie auch angreifen. Einen solchen Koloss im Drogenrausch möchte man sich dann doch eher nicht vorstellen. Doch genau davor warnt nun die Polizeibehörde im US-Bundesstaat Tennessee. Denn Drogenrückstände im Abwasser könnten Alligatoren und andere Tiere in Rauschzustände versetzen. Die Polizei rät daher dringend, Methamphetaminen und Co. nicht in der Toilette runterzuspülen ...

„Enten, Gänse und andere Vögel halten sich regelmäßig an unseren Teichkläranlagen auf“, zitierte der Fernsehsender CNN am Montag die Behörde. „Und wir schaudern bei dem Gedanken daran, was einer davon tun würde, der total aufgeputscht durch Methamphetamin ist.“ Fließe das Wasser anschließend weiter bis zum Fluss Shoal Creek im Bundesstaat Alabama, könnten dort auch Alligatoren mit den Drogenrückständen in Berührung kommen.

Kläranlagen „auf Meth nicht vorbereitet“
Die Abwasserbehörde lege Wert darauf, nur gründlich gesäubertes Wasser aus den Teichkläranlagen in die Flüsse zu leiten. „Aber sie sind nicht wirklich auf Meth vorbereitet“, schrieb die Polizei auf Facebook. Sie forderte die Bürger auf, Drogen und auch verschreibungspflichtige Medikamente zur Entsorgung besser auf die Reviere zu bringen. Das Posting der Behörde sorgte für großes Medienecho. Der Rummel war den Beamten dann anscheinend doch zu viel - der Beitrag wurde mittlerweile wieder gelöscht.

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