16.07.2019 09:38 |

Netz-Kinderschreck

Horrorfratze „Momo“ bekommt jetzt eigenen Film

Ein zu einem bizarren Lächeln verzogener Mund, totenbleiche Haut, zwei riesige blutunterlaufene Augen, die einen anstarren: Die Horrorfratze „Momo“ versetzte Kinder im vergangenen Jahr mit via WhatsApp und auf YouTube verbreiteten Todesdrohungen in Panik. Jetzt soll der Kinderschreck seinen eigenen Film bekommen.

Wie die Website deadline.com berichtet, sollen die Filmproduzenten Roy Lee und Takashige Ichise für den - wenig überraschend - im Horror-Genre angesiedelten „Momo“-Film zusammenarbeiten. Mit Filmen wie „The Ring“, „The Grudge - Der Fluch“ oder „Dark Water“ verfügen beide über entsprechende Erfahrungen. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt.

Die Herkunft der Horrorfratze selbst ist bei weitem nicht so gruselig: „Momo“ stammt aus einer japanischen Special-Effekt-Fabrik namens Link Factory und soll 2016 vom japanischen Künstler Keisuke Aiso als Figur erdacht worden sein. Gegenüber der britischen „Sun“ gab der Künstler zuletzt an, er habe die Puppe zerstört, nachdem ihm klar wurde, dass sie zum Kinderschreck im Internet geworden war.

Die Puppe wurde im August 2016 erstmals auf Instagram gepostet, aber erst Mitte 2018 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, nachdem sich Bilder von ihr im Online-Forum Reddit verbreiteten und einige YouTube-User sie aufgriffen. Wenig später folgten dann auch schon die ersten Berichte über WhatsApp-Nutzer, die unheimliche Begegnungen mit der Horrorfratze aus Japan hatten.

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