City4U testet

Israelischer Starkoch tischt im siebten Bezirk auf

Der renommierte israelische Starkoch Eyal Shani eröffnete vor Kurzem sein zweites Kulinarikprojekt in Wien: das Seven North. City4U hat sich durch die Speisekarte probiert. 

Das „Seven North“ befindet sich im Erdgeschoß des neuen Max Brown 7th District Hotels und bringt den mediterranen Einfluss seiner Küche in das lebhafte Neubau-Viertel. Es ist bereits das zweite Restaurant des israelische Starkochs Eyal Shani in Wien. Sein erstes, das Streetfood-Lokal „Miznon“ in der Nähe vom Stephansplatz, ist ausnehmend gut besucht. Auch im Seven North finden sich bereits zahlreiche Gäste ein, obwohl es erst vor wenigen Wochen eröffnet hat. 

Im Vergleich zum Miznon ist das Seven North um einiges größer und von der optik eleganter. „Die große elegante Schwester quasi“, scherzt das Personal. Der Fokus des Restaurants liegt auf der offenen Küche und der zentral angelegten Bar, die inmitten des großräumigen Essbereichs situiert ist. Dadurch ähnelt das Restaurant den belebten Lebensmittelmärkten und Feinkosthallen, die man aus südlichen Ländern kennt. Wiederverwendete Einrichtungsgegenstände in Kombination mit Samtmobiliar und Holzelementen runden das Konzept des Restaurants ab und kreieren einen warmen, unaufdringlichen Innenbereich für gesellige Zusammenkünfte. Man fühlt sich sofort wohl.

Es gibt eine offene Küche, an der man direkt Platz nehmen und den Köchen bei der Arbeit zusehen kann. Beeindruckend ist dabei, neben den verschiedenen Gerüchen, vor allem die Präzision, mit der das Küchenpersonal jeden Handgriff beherrscht. 

„Das Seven North vereint eine umfangreiche Palette an farbenprächtigen, aromatischen Zutaten mit einer dynamischen, beinahe chaotischen Atmosphäre, in der die Gäste über frisches, einfaches Essen zueinander finden“, sagt Eyal Shani über sein Lokal. 

Bestellungen werden in der Mitte des Tisches serviert
Die Bestellungen werden grundsätzlich in die Mitte des Tisches serviert. Dieses Shared-Konzept soll den Austausch zwischen den Leuten noch mehr anregen und das Gemeinschaftsgefühl unterstreichen. Tut es - obwohl man das köstliche Essen am liebsten eigentlich gar nicht teilen würde.

Neben dem aus dem Miznon bekannten und beliebten Karfiolgericht finden sich zahlreiche weitere Köstlichkeiten auf der Karte. Darunter etwa Roast Beef (auf einem Ziegelstein serviert) oder das „Kebab Schnitzel“. Wir entscheiden uns für ein Onglet’ Steak auf Oliven-Öl und Tomatensamen, Baby-Zucchini, eine Baby-Pizza mit schwarzem Pfeffer und Crème fraîche, Mezze (Falafel mit Saucen und Gemüse), Freekeh (Gebratener Weizen mit Wildkräutern auf Joghurt), eine geräucherte Aubergine sowie einen wilden Fisch. Bis auf die Aubergine, alles genau nach unserem Geschmack.

Auch die Nachspeise, Schokoladenmousse und „Blackberries perfume & whipped creme“ überzeugt. Sehr sogar. Ebenso wie die Weinkarte. Diese hat neben bekannten Klassikern einige außergewöhnliche Tropfen zu bieten.

Fazit: Obwohl die Preise höher als im Miznon sind (kleine Speisen von 3 bis 16 Euro, Fisch und Steak bis zu 37 Euro und die Nachspeisen jeweils 8 Euro) , ist das Seven North sehr zu empfehlen. 

Wo: Max Brown 7th District Hotel, 7., Schottenfeldgasse 74
Web: www.sevennorthrestaurant.com 

Juli 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner

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