10.07.2019 13:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Salzburger wurde Opfer von Phishing-Attacke

Wenn die Bekanntgabe von Bankdaten per E-Mail gefordert wird, ist höchste Vorsicht angebracht. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine Phishing-Attacke durch Betrüger, die das Bankkonto abräumen. Einem Salzburger wurden so 800 Euro gestohlen.

Im Mai hat Mario W. das vermeintliche E-Mail seiner Bank erhalten. Er wurde aufgefordert, den Nutzungsbestimmungen zuzustimmen und sich mit den Benutzerdaten zum Online-Banking anzumelden. „Ich erhielt einen Zahlencode, den ich bestätigte, damit ich angeblich den TAN, den Code für die Zahlungsfreigabe, weiter nutzen kann“, so der Salzburger. Drei Stunden später kam eine SMS von der Bank, dass die TAN-Zusendung deaktiviert wurde. Misstrauisch kontrollierte Herr W. sein Konto und sah, dass rund 800 Euro fehlten. „Ich ließ mein Konto sofort sperren und erstattete Anzeige, aber mein Geld ist weg“, wandte sich unser Leser verzweifelt an die Ombudsfrau.

Laut BAWAG P.S.K. habe Herr W. den Tätern ermöglicht, seine Telefonnummer im Online-Banking zu ändern und betrügerische Transaktionen vorzunehmen. Das Phishing-Mail habe typische Merkmale enthalten, vor denen immer wieder gewarnt wird: keine personalisierte Anrede, kein einwandfreies Deutsch und falsche Kontaktdaten der Bank. Auch Ihre Ombudsfrau warnt einmal mehr, dies immer zu prüfen und im Zweifelsfall Rücksprache mit der Bank zu halten.

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