08.07.2019 06:56 |

Social Media

Salzburger suchen sich ihr passendes Netzwerk

Wie würde unser Alltag wohl ohne Soziale Netzwerke aussehen? Für viele ist diese Frage mittlerweile nur mehr sehr schwer zu beantworten. Facebook, Instagram, Snapchat & Co. gehören zur täglichen Routine dazu.

Der erste Blick am Morgen gebührt dem Smartphone, man könnte während der letzten acht Stunden Schlaf ja etwas verpasst haben. Auch am Ende des Tages werden noch einmal alle wichtigen Social Media-Informationen gecheckt, bevor man sich ruhigen Gewissens niederlegen kann. Die „Krone“ hat sieben Mittzwanziger gefragt, auf welchen Kanal sie in ihrem Alltag nicht verzichten könnten, welche Funktionen sie nutzen und wie viele Stunden sie im Schnitt online sind.

„Facebook als Allrounder“

„Facebook ist für mich ein Allround-Tool. Angemeldet bin ich dort bereits seit mehr als acht Jahren“, erzählt David Gschaider aus Salzburg. Aber Facebook ist für ihn nicht mehr das, was es einmal war. „Die Informationen und Beiträge, die man durch den News Feed erhält, reißen nie ab. Ständig wird man überschwemmt von den ganzen Inhalten. Da mich das nicht sonderlich interessiert, nutze ich Facebook nur mehr rund einmal in der Woche. Viel besser gefällt mir Instagram“, berichtet der 25-Jährige.

„Twitter ist politisch“

„Meine Twitter-Nutzung hat sich in letzter Zeit ziemlich verändert. In den vergangenen fünf Jahren war ich kaum aktiv, aber jetzt poste ich schon so fünfmal pro Tag etwas“, berichtet Georg Pidner, Student in Salzburg. „Gerade wenn solche politischen Skandale wie das Ibiza-Video passieren, geht es auf Twitter voll ab. Und da ist meiner Meinung nach auch weniger Blödsinn dabei als bei vielen anderen Sozialen Netzwerken, da Twitter einfach viel politischer ist“, betont der Student im Gespräch.

„Instagram inspiriert“

„Ich habe mir Instagram vor etwa vier Jahren runtergeladen, weil das damals alle meine Freunde gehabt haben. Mittlerweile nutze ich es sicher fünf- bis achtmal pro Tag“, schildert Lisa, Studentin an der Uni Salzburg. „Grundsätzlich würde ich mich schon als aktive Nutzerin bezeichnen, aber ich mache häufiger Storys als wirkliche Beiträge. Instagram verwende ich auch als Ideenpool und Inspiration, was andere gerade so machen, essen oder tragen“, erklärt die Osttirolerin.

„YouTube vernetzt alle“

„YouTube bedeutet für mich Selbstverwirklichung. Deshalb habe ich auch vor ein paar Jahren entschieden, einen eigenen Kanal zu machen. Den bespiele ich dann mit unterschiedlichem Content, meist in Form von Gedichten und persönlichen Gedanken“, berichtet Marvin Bergauer aus Salzburg. „YouTube ist für mich die ideale Plattform, um mich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen. Auch beruflich ist YouTube wirklich hilfreich“, erzählt der 23-jährige Salzburger.

„LinkedIn ist super im Job“

„Auf LinkedIn bin ich eigentlich nur durch meinen Job gekommen und nutze dieses Netzwerk auch rein beruflich. Für mich ist es durch LinkedIn viel leichter, direkten Kontakt mit Leuten aufzunehmen. Da muss ich nicht vorher auf deren Homepage gehen“, schildert Sophie Laundry, Studentin in Salzburg. „Dieses Tool ist ja auch für viele Headhunter in Unternehmen wichtig, um so zu passenden Mitarbeitern zu finden. Ich finde das sehr praktisch und nutze daher LinkedIn sogar mehr als Facebook“, sagt Sophie.

„Tiktok ist der Newcomer“

„Tiktok ist bei uns im deutschsprachigen Raum noch nicht so verbreitet wie zum Beispiel in Amerika. Ich selbst nutze es rein beruflich, da aus meinem Umfeld eigentlich nur meine kleine Schwester Tiktok hat“, erzählt Leon Schaufler aus Oberösterreich. „Aber ich finde es wirklich unterhaltsam, grad kürzlich habe ich ein Video von einer Frau beim Mountainbiken gemacht und im Hintergrund klassische Musik eingespielt. Da kann man wirklich kreativ sein“, betont der Student.

„Snapchat ist einfach lustig“

„Snapchat nutze ich eigentlich seit 2016 durchgehend. Für mich ist das auch schon ein Morgenritual, das erste, was ich in der Früh nach dem Aufstehen tue: Ich schau auf Snapchat. Da denke ich gar nicht mehr drüber nach“, berichtet Nadine Miller aus Freilassing. „Ich schreibe und verschicke viele Fotos auf Snapchat. Grundsätzlich habe ich aber fast nur Leute bei meinen Freunden, die ich tatsächlich kenne. Neben Snapchat verwende ich WhatsApp und Instagram am meisten“, schildert Nadine.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
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