08.07.2019 06:01 |

Polizei jagt Täter

Rempelei in U-Bahn endet mit zertrümmertem Kiefer

Eine unabsichtliche Rempelei beim Wiener Stephansplatz, ein Streit in der U-Bahnstation - und eine Station später liegt ein Wiener (33) mit doppeltem Kieferbruch am Boden! Nach diesen Etappen einer nächtlichen Prügelattacke auf einen Fahrgast vor zwei Monaten jagt die Polizei den Schläger nun per Fahndungsfoto.

Mittwoch, 8. Mai. Kurz vor Mitternacht beeilte sich ein Fußgänger bei der Rolltreppe, um noch eine U-Bahn am Wiener Stephansplatz zu erwischen. Offenbar streifte der 33-Jährige, der gerade am Heimweg von einer privaten Feier war, dabei einen weiteren Passanten.

Daraufhin entwickelte sich zwischen den beiden Fahrgästen ein lautstarker Disput. Ein Wort ergab schnell das andere und schließlich stritten die nächtlichen Kontrahenten so lange, bis eine U-Bahngarnitur einfuhr. Kurz beruhigte sich die angespannte Situation zwischen den beiden Streithähnen. Beide stiegen in einen Waggon und verließen das Abteil am Schwedenplatz.

Fäuste flogen
Dort allerdings dürfte der zuerst Angerempelte in adretter grauer Jacke und mit Geheimratsecken ausgerastet sein. Der Verdächtige - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - begann mit dem Party-Heimkehrer erneut zu zanken. Schließlich flogen die Fäuste.

Hinweise zur Identität des verdächtigen Schlägers: 01/31310-9921810

Kiefer zertrümmert
Mit einem wuchtigen Schlag soll er den 33-jährigen Wiener zu Boden geschlagen haben. Dieser blieb mit zertrümmertem Kiefer liegen, während der mutmaßliche U-Bahn-Prügler die Flucht ergriff. „Es liegt eine absichtliche schwere Körperverletzung vor“, erklärte Polizeisprecher Paul Eidenberger: „Der Strafrahmen beträgt bis zu einer mehrjährigen Haft.“

Christoph Matzl, Kronen Zeitung

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