Brand zerstörte Haus

„Die Nachbarschaftshilfe ist überwältigend“

Sie haben das Haus gerade fertig saniert, jetzt ist alles weg - eine vierköpfige Familie musste in Peuerbach mitansehen, wie ihr kleiner Bauernhof in Flammen aufging, konnte nichts mehr machen. Jetzt wollen alle helfen.

Geräusche im Stadl ließen die 44-Jährige am Samstagabend nachsehen gehen – und die Mutter entdeckte, dass es brannte. Die Innviertlerin wollte noch mit dem Gartenschlauch löschen, doch da hatten sich die Flammen schon zu weit ausgebreitet. Mit einem ihrer beiden 9- und 12-jährigen Söhne, der daheim war, floh die Mutter, zur selben Zeit kam ihr Mann mit dem zweiten Buben im Auto heim. Der 45-Jährige wählte sofort den Notruf und insgesamt 15 Feuerwehren rückten an um zu Löschen.

Feuerwehr machtlos
Doch sie konnten – wie kurz berichtet – nicht mehr viel ausrichten. Der umgebaute Bauernhof wurde ein Raub der Flammen, das Löschwasser lief bis in den Keller. Die Familie konnte nur zusehen, wie ihr Heim zerstört wurde. In der Stadtgemeinde hält man jetzt zusammen, um den Eltern und den Kindern zu helfen. Bei befreundeten Nachbarn bekam die Familie sofort ein Dach über dem Kopf und Bürgermeister Wolfgang Oberlehner erzählt, dass auch seitens der Stadtgemeinde eine Ersatzbleibe gesucht wird, bis das Haus neu aufgebaut ist. Es gibt sogar schon zwei konkrete Angebote.

Stapler löste Brand aus
Laut einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle und Beamten des Landeskriminalamtes soll ein im Heuballenlager abgestellter Stapler, der zum Batterieaufladen ans Stromnetz angeschlossen war, der Auslöser für den verheerenden Brand gewesen sein. Es dürfte zu einem technischen Defekt gekommen sein.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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