Blutiges Wochenende:

Bereits 51 Todesopfer auf Oberösterreichs Straßen

Das vergangene Wochenende kostete drei jungen Menschen auf Moped, Motorrad und im Auto das Leben. Damit erhöht sich der Blutzoll auf Oberösterreichs Straßen im heurigen Jahr auf bereits 51 Todesopfer! So viele wie in keinen anderen Bundesland - und um neun mehr als im Vorjahr zur gleichen Zeit.

„Mehr Todesopfer als im heurigen ersten Halbjahr gab es zuletzt im Jahr 2011, als 52 Menschen bis Ende Juni ums Leben gekommen waren“, weiß Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich. Heuer waren es 47 bis Ende Juni, im Juli sind bereits vier Menschen gestorben.

Ein blutiges Wochenende
Am blutigen Wochenende waren es gleich drei. Zuletzt Philipp K. (21) in Taufkirchen an der Pram - er saß bei einem Alkolenker im Auto, der die Kontrolle verlor. Kurz zuvor war Ferdinand K. (38) aus Pöndorf auf seiner Ducati am Pötschenpass in Bad Goisern gegen einen Pritschenwagen geprallt, der ihm den Vorrang genommen hatte und gestorben. Und ebenfalls am Samstag prallte Benjamin E. (16) aus Bad Goisern in Bad Ischl mit seinem Moped gegen ein Taxi und verstarb.

Drei Bezirke ohne Todesopfer
Nur in Linz und den Bezirken Grieskirchen und Wels-Land gab’s heuer noch kein Todesopfer auf den Straßen zu beklagen. Im Bezirk Vöcklabruck verunglückten dagegen schon zehn Verkehrsteilnehmer tödlich, im Bezirk Ried acht. Fünf Todesopfer gab’s bisher in Linz-Land, davon drei bei einem einzigen Crash.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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