Electric Love-Bilanz

Die Einsatzkräfte hatten ein friedliches Festival

Zwischen Einhörnern und farbenfrohen Kostümen erkannte man sie schon aus der Ferne: Die Einsatzkräfte am Electric Love-Festival. Und sie ziehen auch heuer wieder eine sehr zufriedene Bilanz.  1492 Patienten wurden von 901 Rotkreuz-Freiwilligen versorgt. Somit ist die Versorgungszahl im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.

„Wir begleiten das Electric Love Festival schon seit der ersten Stunde. Heuer waren wir mit unserem Team an insgesamt fünf Standorten quer über das Gelände verteilt im Einsatz’’, erklärt Marie Schulz vom Roten Kreuz Salzburg. Wie sieht Bilanz von 2019 aus? “Dieses Jahr war es relativ entspannt. Natürlich gibt es immer Vorfälle. Heuer haben wir einige Sprunggelenksverletzungen gehabt, aber dafür viel weniger Kreislaufprobleme als in den vergangenen Jahren’’, berichtet Rebecca, Sanitäterin vom Roten Kreuz.

Knapp 900 Freiwillige aus ganz Salzburg waren dieses Wochenende beim Electric Love am Salzburgring, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Ob beim Auf- und Abbau, der Patientenversorgung oder der Verpflegung des Personals - Freiwillige aus allen Bereichen waren am Salzburgring rund um die Uhr vor Ort.  „Dieses Jahr haben wir 1493 Hilfeleistungen gezählt; somit sind die Versorgungszahlen im Vergleich zum letzten Jahr annähernd gleich geblieben“, erklärt Stefan Soucek, Gesamtkoordinator vom Roten Kreuz Salzburg.
Die Zahl der Patienten, die vom Roten Kreuz Salzburg vom Festivalgelände ins Krankenhaus gebracht werden mussten, ist gesunken: „Wir waren wie jedes  Jahr mit unserem medizinischen Personal sehr gut aufgestellt -  deswegen konnten wir viele Verletzungen vor Ort behandeln und so den Patientinnen und Patienten einen Transport ins Krankenhaus ersparen,“ sagt Helmut Steinkogler, Leiter Rettungsdienst des Roten Kreuzes Salzburg.

Das ganze Team ist sichtlich zufrieden: „Letztes Jahr war hier die Hölle los, da waren wir durchgehend im Einsatz’’, erzählt Jens Görze von seinen Erfahrungen. Seine Helfer-Gene hat der Rot-Kreuzler auch an seinen Sohn Oliver weitervererbt: “Ich bin heuer das erste Mal am Electric Love mit dabei. Die Atmosphäre ist super und es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, hier mitzuarbeiten als bei normalen Diensten.’’

Für sicheres Feiern der 180.000 Beat-Fans garantierten auch die Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden. "Am Electric Love geht es im Vergleich zu anderen Festivals, wo die Leute bewusst die Zelte anzünden, wirklich ruhig zu’’, berichtet Robert Taglöhner, Löschmeister der Freiwilligen Feuerwehr aus Eugendorf-Schwaighofen. Alles in allem also ein gelungenes und ruhiges Festival am Salzburgring.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
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