06.07.2019 07:00 |

Gewerkschaft hilft:

Ex-Mitarbeiter üben Kritik an Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV) steht in der Kritik: Es geht um unzumutbare Arbeitsbedingungen. Mitarbeiter erheben diese schweren Vorwürfe. Das Team sei chronisch unterbesetzt, Überstunden nicht abgerechnet worden. Der Verein weist jede Kritik von sich und spricht von einer Rachekampagne.

„Die Arbeitsbedingungen dort machen uns fassungslos“, so Barbara Teiber, die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp.

Der Österreichische Tierschutzverein betreibt aktuell zwei Höfe (in Niederösterreich und Frankenburg an der Grenze zu Salzburg), dazu Büros in Salzburg und Wien. Die Mitarbeiter berichten, dass sie von der Vereinsspitze alleine gelassen wurden. Im Winter soll es auch schon zu Engpässen beim Futter gekommen sein. Die Leitung sei auch gegen die geplante Gründung eines Betriebsrates vorgegangen. Einer der Mitarbeiter wurde nach mehr als 20 Jahren Dienstzeit gekündigt. Es geht jetzt auch um nicht abgerechnete Überstunden und Urlaube, die nicht konsumiert werden konnten. Die GPA-djp hat die Vertretung übernommen. Salzburgs Gewerkschaftschef Gerald Forcher: „Wir werden alles machen, dass wir die Kollegen unterstützen.“

Erich Goschler vom ÖTV weist alle Anschuldigungen entschieden von sich.

Sabine Salzmann

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