Di, 16. Juli 2019
02.07.2019 08:00

Zwei Burschen halfen

Happy End für 23-Jährige nach Sprung in die Traun

„Wir haben generell öfter Einsätze beim Traunfall“, sagt Michael Thanner von der Wasserrettung Laakirchen, die auch am Sonntag wieder ausrücken musste. Eine Frau war beim Traunfall in den Fluss gestürzt. Zwei Burschen retteten sie von einem Felsen. Obwohl ein Badeverbot herrscht, Warnschilder aufgestellt sind, lockt die Natursehenswürdigkeit auch immer wieder Badegäste an.

Wasserrettung, Rotes Kreuz, Polizei und der Rettungshubschrauber Martin 3 aus Scharnstein waren am Sonntag am Traunfall im Einsatz - glücklicherweise gab es für eine 23-Jährige aber ein Happy End. Sie war in den Fluss gesprungen und von der starken Strömung mitgerissen worden. Nach ersten Aussagen von Zeugen war sie einem Wasserball, der ins Wasser gefallen war, nachgesprungen. Aus eigener Kraft konnte sich die Frau nicht mehr ans Ufer retten.

Zwei Burschen halfen
150 Meter flussabwärts aber fand sie auf einem Felsen Halt. Von dort wurde sie von zwei Burschen gerettet. Wasserrettung und der Hubschrauber Martin 3, der sich schon auf eine Seilbergung vorbereitet hatte, konnten ihre Einsätze wieder abbrechen. Die junge Frau wurde, obwohl unverletzt, aber geschockt, mit der Rettung ins Krankenhaus nach Vöcklabruck gebracht.

Flußidylle lockt auch vieleBadegäste an
Der zwölf Meter hohe und 200 Meter lange Traunfall zwischen Steyrermühl und Roitham gilt als Natursehenswürdigkeit und lockt mit dem Traunfallweg das ganze Jahr über zahlreicheBesucher an. „Aber auch bei Badegästen ist der Traunfall sehr beliebt“, weiß Michael Thanner von der Wasserrettung Laakirchen. Der Einsatz am Sonntag war der erste im heurigen Jahr. „Aber in manchen Jahren müssen wir dort mehrmals ausrücken. Die Strömung und die extremen Felsen werden von vielen Menschen unterschätzt.Sie wissen nicht, worauf sie sich einlassen“, so Thanner Auch ein absolutes Badeverbot, Absperrungen und Warnschilder halten Wagemutige nicht ab.

Immer wieder Unfälle
Im Jahr 2017 war dort ein 47-jähriger Linzer aus Selbstüberschätzung und Leichtsinn 15 Meter in die Tiefe gestürzt.

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