01.07.2019 12:10 |

Zwischenbilanz:

Tod auf der Straße: Schon 15 Menschen starben

In Salzburg kamen seit Jahresbeginn 15 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. 

Die Zahl der Todesopfer ist gleich hoch wie im 1. Halbjahr 2018. Um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren, sind verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren und Ablenkung nötig. Zudem sind Maßnahmen für die Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf die Bahn, die um ein Vielfaches sicherer ist, zu verstärken, betont der VCÖ.

Im 1. Halbjahr 2017 und 2016 kamen jeweils 18 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die niedrigste Anzahl an tödlichen Verkehrsunfällen wurde im 1. Halbjahr 2013 erreicht, als acht Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückten.

„Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Die Halbjahresbilanz ist Mahnung, weitere Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit umzusetzen“, stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest. Der VCÖ sieht auch die Bundesregierung gefordert, verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen, zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit, umzusetzen. „Wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, reagiert so schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille. Die derzeitige Strafhöhe von 50 Euro steht in keinem Verhältnis zur Gefährdung durch das Vergehen“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer. Ein Manko ist zudem, dass Handy am Steuer im Unterschied zu zahlreichen anderen EU-Staaten in Österreich kein Vormerkdelikt ist.

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