Leichnam geborgen:

Im Irrsee vermisster Schwimmer starb an Herztod

Zahlreiche Wasserretter und Feuerwehrmänner suchten am Sonntag weiter nach dem 57-jährigen Mann aus Ampflwang, der am Samstag beim Schwimmen am Irrsee plötzlich untergegangen war - die „Krone“ berichtete. Mit Sonargeräten konnte er schließlich in 30 Meter Tiefe geortet und von Tauchern geborgen werden.

Der Irrsee gilt als einer der wärmsten Seen im Salzkammergut. Obwohl er nicht groß ist - er ist 4,5 Kilometer lang und einen Kilometer breit - kommt er auf die beachtliche Tiefe von 32 Metern. Der Ampflwanger war am Samstag vom Badeplatz Zell am Moos aufgebrochen und mit seiner Frau bis zur Mitte des Sees geschwommen. Beim Rückweg fielen der Gattin plötzlich massive Atembeschwerden beim Ehemann auf. Dann ging er auch schon unter.
Die Frau schrie um Hilfe, zwei Wassersportler waren auch rasch zur Stelle, doch vergeblich: Der Vermisste wurde trotz des Einsatzes von mehreren Tauchern vorerst nicht gefunden.

Viele Helfer im Einsatz
Am Sonntag wurde die Suche mit 30 Feuerwehrleuten und 30 Wasserrettern fortgesetzt. Man suchte mit Sonargeräten, die Schallwellen zum Aufspüren von Hindernisse in die Tiefe senden. 30 Meter unter Wasser konnte der 57-Jährige schließlich geortet, um 16.58 Uhr leider nur noch tot geborgen werden. Unfallursache: Plötzlicher Herztod.

Elisabeth Rathenböck, Jürgen Pachner/Kronen Zeitung

Jürgen Pachner
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