Di, 16. Juli 2019
27.06.2019 08:00

Gute Ladeinfrastruktur

E-Mobilität steigend: Über 2000 E-Autos in Tirol

Rund 2000 E-Autos waren im Vorjahr auf Tirols Straßen unterwegs, das ist ein bescheidener, wenn auch steigender Anteil aller Fahrzeuge. Im Bundesländerschnitt kämpfte sich Tirol seit 2015 von Platz 8 auf Platz 4 – liegen mag das auch am Ausbau der Lademöglichkeiten. Dennoch gebe es noch einige Vorurteile auszuräumen.

Bereits zum zweiten Mal wird am Wochenende der „E-Motion-Day“ der Tiwag in Kooperation mit den Tiroler Autohändlern in Innsbruck stattfinden. Besucher können sich dort mit der E-Mobilität beschäftigen, die neuesten Fahrzeuge testen und sich beraten lassen.

Enorme Weiterentwicklung
Seit der Einführung der E-Autos habe sich nämlich so einiges getan, alte Bedenken seien aber hartnäckig. „Die Reichweite etwa stieg von 50 auf bis zu 300 Kilometer“, sagt Tiwag-Vorstand Erich Entstrasser. Damit könne man im Alltag ohne Probleme von A nach B kommen. Mit über 200 öffentlichen Ladepunkten betreibt die Tiwag die größte Ladeinfrastruktur Tirols und investierte eine Million Euro. In den nächsten Jahren wolle man gleich viel investieren.

Ladestationen
Auch Schnellladestationen wurden an stark frequentierten Knoten zur Verfügung gestellt. Ziel wäre es aber, dass Besitzer von E-Autos langsam Zuhause laden, das belaste das Netz weniger. Dafür sei aber auch der Gesetzgeber gefordert, denn in älteren Mehrparteienhäusern gebe es dafür keine Infrastruktur, bei Neubauten werde das mittlerweile miteingeplant.

Teure Anschaffung, günstiger im Betrieb
Prognosen gehen davon aus, dass bis 2025 rund 11.000 E-Autos in Tirol unterwegs sind. Gründe für den Umstieg gebe es einige, wie Dieter Unterberger, Spartenobmann des Autohandels der WK, schildert: „Neben ökologischen Gründen ist bei den neuen Fahrzeugen auch die Fahrfreude größer.“ Zudem seien E-Autos in der Anschaffung zwar teurer, im Betrieb aber um zwei Drittel günstiger, als Verbrennungsmotoren.

Zukunft in der Vielfalt
Die Zukunft sieht Unterberger aber trotzdem in der Vielfalt – würde die gesamte Bevölkerung jetzt auf E-Autos umsteigen, wäre das hinsichtlich der Netzbelastung, aber auch dem Ressourcenverbrauch bei der Herstellung der Batterien, problematisch.

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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