26.06.2019 06:47 |

Dreh in der Altstadt

„Tatort“-Kommissar als böser Bombenleger

Fritz Karl und Cornelius Obonya liefern sich für die ServusTV-Erfolgsserie „Meiberger“ eine Hetzjagd durch die Salzburger Altstadt

 Große Aufregung herrschte gestern in der Mozartstadt. Der Makartsteg inmitten der Altstadt war stundenlang wegen einer Bombendrohung gesperrt. Schnell erfolgte Entwarnung: Das Horrorszenario ist Teil der zweiten Staffel der ServusTV-Krimiserie „Meiberger – Im Kopf des Täters“.

Brisant: Als Bösewicht steht Fritz Karl alias Gerichtspsychologe Thomas Meiberger und Kripo-Chef Nepo Wallner (Cornelius Obonya) diesmal kein Geringerer als Harald Krassnitzer gegenüber. Der Salzburger Schauspieler, der als „Tatort“-Kommissar Moritz Eisner eigentlich selbst für Gerechtigkeit sorgt, schlüpft in die Rolle eines Bombenlegers. Eine Herausforderung, der er sich gerne stellt. „Der Grat zwischen Opfer und Täter ist oft ein schmaler – eine blöde Situation reicht, und schon steht man auf der anderen Seite“, so Krassnitzer, der sein Heimspiel durchaus genießt. Auch wenn er sich, wie jeder andere bei diesen tropischen Temperaturen, lieber an einen kühlen See wünscht.

Auch Hauptdarsteller Fritz Karl war bei 33,5 Grad außer Atem. Aber nachdem es sich bei Karl und seinen Kollegen, laut Obonya um „Präzisionshasen“ handelt, waren sie beim Dreh völlig entspannt und charmant. Obonya, der von 2013 bis 2016 den Jedermann gab, wurde sogar melancholisch: „Ich liebe Salzburg und hab schon damals betont: Passt mir auf meinen Domplatz auf.“

Aber zurück zu Meiberger: Die Mona-Film-Produktion wird neben Salzburg auch noch in St. Gilgen und München gedreht und voraussichtlich ab Oktober gesendet.

Tina Laske
Tina Laske
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