Abgänge, neuer Coach:

Bullen-Umbruch mit Verspätung

Vier Stammspieler hat Meister Salzburg bereits abgegeben. Weitere werden folgen. Auch für den neuen Trainer Jesse Marsch ist die Situation beim Champions League-Starter alles andere als einfach. Überraschend kommt der bevorstehende „Neustart“ allerdings nicht.

Nein - von einem gewöhnlichen Transfersommer kann bei den Bullen schon Ende Juni nicht mehr die Rede sein! Goalgetter Dabbur, Super-Joker Gulbrandsen, Techniker Wolf, Flankenturbo Lainer: Vier prägende Kicker sind bei Meister Salzburg bereits Geschichte. Mit Allrounder Xaver Schlager, der laut Klubangaben gestern seinen Urlaub antrat, nicht in Wolfsburg beim Medizincheck weilte, sowie Mittelfeld-Herz Diadie Samassekou, dürften weitere Kaliber ihre Koffer packen. Schlager-Nachschlag: Die „Krone“ fragte gestern bei seinem Management nach, ob ein Wolfsburg-Wechsel bevorstehe. Ein klares Dementi blieb aus!

Bis zum Start der Champions League im September werden die Bullen gut sechs Helden der glorreichen Europa League-Saisonen veräußert haben. Da mit Marsch ein Neuer das Trainerzepter schwingt, steht der riesige Umbruch längst fest. Selbst vorm Amtsantritt von Zeidler 2015 (Sabitzer, Ilsanker, Co. gingen) und 2016 unter Oscar (Keita, Hinteregger, Upamecano) haben Österreichs Serienmeister nicht so viele Stammspieler auf einmal verlassen.

Der aktuelle Umbruch fällt so drastisch aus, weil er im Vorjahr hinausgezögert werden konnte, Typen wie Lainer zum Bleiben „überredet“ wurden. Dass die Bullen just vorm erstmaligen Einlaufen in der Liga der Stars viele Sternchen gehen lassen (müssen), überrascht nicht. Bedauerlich ist es dennoch, wenn die bekannten Gesichter der jüngeren Vergangenheit wiedereinmal futsch sind.

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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