24.06.2019 13:45 |

900 Millionen:

In Gemeinden klingeln die Kassen

In alle 119 Gemeindekassen in Salzburg flossen 2017 Steuereinnahmen in der Höhe von 900 Millionen Euro. Wichtigste Einnahmequelle sind die Bundesertragsanteile. 

Für die überwiegende Zahl der Gemeinden sind die Ertragsanteile die wichtigste Einnahmequelle. Konkret betrug 2017 ihr Anteil am gesamten Steueraufkommen zwischen knapp über 47 Prozent in Wals-Siezenheim und Untertauern bis etwa 90 Prozent in Göriach und Lessach im Lungau. Lediglich in Fuschl am See und Bergheim war das Aufkommen an Kommunalsteuer mit 63,4 beziehungsweise 47,8 Prozent höher als das Aufkommen an Ertragsanteilen mit 29,9 beziehungsweise 42 Prozent.

Deutliche Unterschiede bei der Kommunalsteuer

Landesweit betrachtet ist die Kommunalsteuer die zweitwichtigste Einnahmequelle der Gemeinden. Aber auch hier gab es 2017 deutliche Unterschiede. Während in Fuschl am See 63,4 Prozent und in Bergheim und Wals-Siezenheim immerhin noch knapp die Hälfte des gesamten Steueraufkommens auf die Kommunalsteuer entfiel, waren es in Lessach und Göriach weniger als zwei Prozent.

Grundsteuer: Unterschiede deutlich geringer

Bei der Grundsteuer, die bei den Einnahmen der Gemeinden landesweit auf Platz drei liegt, sind die Unterschiede deutlich geringer. Anteilig das höchste Aufkommen in dieser Kategorie wiesen im Jahr 2017 die Tourismus-Destinationen Maria Alm am Steinernen Meer mit 14 Prozent, Untertauern mit 13,4 Prozent und Saalbach-Hinterglemm mit 13,1 Prozent auf. In der Stadt Salzburg sowie in Hallein und Bischofshofen trug die Grundsteuer hingegen nur jeweils 4,6 Prozent zu den gesamten Steuereinnahmen bei.

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