24.06.2019 07:05 |

Studenten-Projekt

Begeisterung für Pläne zu neuem Salzach-Ufer

Bei sommerlichen Temperaturen lockt das Salzach-Ufer jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Eine richtige Flaniermeile waren die Ufer aber nie wirklich. Zwei Architektur-Studenten wollen hier neuen Lebensraum schaffen und mehr Bezug zum Fluss herstellen. Wir haben nachgefragt: Ihre Ideen stoßen auf Begeisterung.

Abkühlung, Erholung und Platz zum Entspannen: Gerade jetzt zu Beginn des Sommers suchen viele Einheimische und Touristen an der Salzach etwas Erfrischung. Warum auch an einen weit entfernten See fahren, wenn man sich mit Sonnenhut und Flip-Flops auch ein Plätzchen am Ufer der Salzach suchen kann?

Bisher ist das aber nur in eingeschränktem Rahmen möglich. Deshalb haben die beiden Architektur-Studenten Horst Lechner und Lukas Ployer entschieden, die Idee vom Ausbau der Salzach zu ihrem Masterplan zu machen. Kurzum: Sie wollen aus ihrer Abschlussarbeit an der Kunstuni Linz Wirklichkeit machen.

Planung zog sich über ein halbes Jahr

Mehr als ein halbes Jahr lang tüftelten die zwei kreativen Köpfe an dem Projekt, analysierten die Ufer-Abschnitte, die Fließgeschwindigkeit der Salzach und naturgegebene Bedingungen an den Ufern. Das Ergebnis: Ein Plan aus Grillflächen, Bade-Pools, Cafés bis hin zu einem Wassersport-Zentrum vor dem Heizkraftwerk Mitte. Von politischer Seite werden die angehenden Architekten von Stadträtin Martina Berthold von den Grünen und der Salzburger Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler von der ÖVP unterstützt, wie die „Krone“ bereits berichtete.

Positives Feedback für Ausbau des Ufers

„Ich bin absolut dafür, das Ufer viel mehr zu beleben. Ich wohne erst seit ein paar Monaten in Salzburg, bin aber oft hier an der Promenade und lerne oder treffe mich mit Freunden. Ich glaube, das würde vor allem von den jungen Leuten echt gut angenommen werden“, erzählt Anton (25). Ähnlich sieht das auch Thomas (22), aus Salzburg: „Ich finde nicht, dass das bisherige Freizeit- und Erholungsangebot entlang der Salzach wirklich gut ist. Vor allem Sitzflächen direkt am Ufer wären super“. Man wolle auch näher am Wasser sein, hieß es von einem Passanten: „Ich würde so eine Veränderung auf jeden Fall begrüßen, man fühlt sich bisher nirgends wirklich nah am Wasser“, erzählt Christoph (46).

Ein weiterer Pluspunkt: „Praktisch finde ich das vor allem für Leute, die in Salzburg zum Beispiel keinen Garten haben und auch mal raus ins Grüne wollen. Da wäre es schön, wenn es entlang der Salzach Sitz- und Liegeflächen geben würde“, erzählt Isabell (24). Etwas kritischer sehen das die beiden Jungs Lukas (18) und Christoph (18): „Wichtig ist, dass man Auswahlmöglichkeiten hat. Also, dass nicht alles verbaut wird mit neuen Cafés und Sitzflächen, sondern dass die Möglichkeit erhalten bleibt, auch einfach nur im Gras zu liegen“. Inwieweit die Pläne dann umgesetzt werden, wird sich zeigen.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer

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