23.06.2019 16:05 |

Kolumne

Altes und Neues

Es geht auch anders: Statt das Vorhaben eines politischen Mitbewerbers gleich einmal aus Prinzip zu verhindern, kann man die Idee auch unterstützen. Das mag in der Politik ungewöhnlich sein, aber es ist ein feiner Zug.

Konkret gerade zu beobachten bei dem wieder an Fahrt gewinnenden Projekt zur Belebung des Salzach-Ufers. In der Sache bekommt Stadträtin Martina Berthold von den Grünen jetzt sehr deutliche Unterstützung von einer anderen zeitgemäß denkenden Frau, der Salzburger Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler von der ÖVP. Gut so.

Weniger gut ist, dass dahinter die alten Kräfte munter weiter wirken.

Da hat sich etwa vor einigen Tagen ein ÖVP-Funktionär aus einer Gemeinde nahe der Stadt Salzburg darüber beklagt, dass wir über sein Blasmusikfest nur einen - aus seiner Sicht - kleinen Bildbericht gebracht hätten. Den Plänen für das Salzach-Ufer von Martina Berthold hätten wir hingegen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Der Funktionär ist nun sehr enttäuscht.

Das tut uns freilich leid. Wir wollen keine treuen Leser enttäuschen.

Aber es muss schon auch drinnen sein, dass beides möglich ist: Tradition wie ein Salzburger Blasmusikfest ebenso wie neue und gute Ideen, etwa die Belebung des Salzach-Ufers. Beides kann und soll nebeneinander bestehen. Ja, das funktioniert.

Da könnte sich der eine oder andere altgediente Funktionär an Frauen wie Unterkofler und Berthold ein Beispiel nehmen.

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