23.06.2019 11:00 |

Einigkeit

„Flachgauer Hallenbad nur zusammen bewältigbar“

Viele Flachgauer Bewohner und Gemeinden träumen von einem Hallenbad in der Region. Eine vor kurzem veröffentlichte Machbarkeitsstudie, die „Krone“ berichtete, bestätigt drei mögliche Standorte und zeigt die Kosten auf. Beim Geld sind sich die Orte im Regionalverband einig: Alle müssen an einem Strang ziehen.

Seekirchen und Neumarkt kommen als mögliche Standorte für eine Hallenbad in der Flachgauer Region Seenland mit seinen zehn Gemeinden in Frage. Noch will aber niemand im Regionalverband über den Standort diskutieren. „Es wurde jetzt der erste Schritt gemacht, auf den jetzt der zweite und dann weitere folgen werden und müssen“, sagt der Neumarkter Bürgermeister Adi Rieger (ÖVP). Genauso sieht es sein Amtskollege aus Seekirchen, Konrad Pieringer (ÖVP): „Jetzt wird Regionalverbands-Obmann Simon Wallner mit dem Land in Verbindung treten und das Projekt präsentieren. Dabei geht es natürlich um Finanzierungen und Förderungen.“ Für den Stadtchef ist klar, dass der Verband als eine Stimme auftreten muss. „Alleine wäre so etwas für eine Gemeinde auch nicht machbar“. Neben den Errichtungskosten von elf Millionen Euro ist auch ein jährlicher Abgang von über 400.000 Euro zu erwarten. „Bei einem Sportbad im Sinne der Allgemeinheit für die Gesundheit, Schulen und Vereine wäre dieser aber durchaus vertretbar“, so Pieringer.

Auch Nachbarn zeigen schon Interesse
„Am Ende müssen aber auch noch die einzelnen Gemeindevertretungen darüber entscheiden“, sagt Rieger. In Neumarkt wären zwei Standorte realisierbar. Interessant: Auch Nachbar- Gemeinden aus Oberösterreich haben schon Interesse an einer Mitwirkung bekundet.

Felix Roittner
Felix Roittner
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