21.06.2019 07:23 |

Empörung auf Mallorca

Falsche Terrorwarnungen in britischen Medien

Britische Medienberichte über eine angeblich gestiegene Terrorgefahr in Spanien kurz vor den Hochsommer-Monaten haben auf Mallorca Empörung und Proteste ausgelöst. Die Regierung der Balearen hat schnell reagiert und die Berichte dementiert bzw. erklärt, dass es lediglich zur routinemäßigen Verstärkung der Polizeipräsenz für die Hauptsaison in mehreren Urlaubsregionen gekommen sei.

Mallorquinische Medien rückten ebenfalls aus, um die britischen Berichte richtigzustellen. Es habe „mehr als 45 tendenziöse Artikel gegeben“, die auf Mallorca „für Unruhe“ und „Alarm“ gesorgt hätten, schrieb das „Mallorca Magazin“.

Britisches Außenministerium bestätigt: Kein höheres Risiko
Das britische Außenministerium bestätigte, dass es, anders als manche Medien berichteten, keine Veränderungen in den Reisewarnungen zu Spanien gegeben hatte. Die Boulevardzeitung „Daily Express“ zum Beispiel hatte am Samstag getitelt: „HOHES RISIKO - Britische Touristen wurden gewarnt, nachdem Spaniens Terrorbedrohung auf STARK erhöht wurde“.

Nun Angst vor Stornierungen
Spanien hat den Terroralarm zuletzt im Sommer 2015 auf die zweithöchste Stufe 4 angehoben. Auf den Balearen, wo der Tourismus einen Anteil von rund 45 Prozent am Bruttoinlandsprodukt hat, befürchtet man, dass die falschen Berichte sich dennoch negativ auf die Last-Minute-Buchungen auswirken könnten. Die Buchungszahlen für den Sommer sind bisher deutlich hinter den Erwartungen geblieben.

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