Di, 16. Juli 2019
21.06.2019 10:15

Kosten: 11 Mio. Euro

Ein Hallenbad im Flachgau wäre machbar

Drei mögliche Standorte für ein Hallenbad kommen im Flachgau in Frage: Einer in Seekirchen und zwei in Neumarkt. Die Kosten für den Bau würden bei elf bis zwölf Millionen Euro liegen. Der Regionalverband Salzburger Seenland mit seinen zehn Mitglieds-Gemeinden könnte dabei selbst als Betreiber auftreten.

Die Machbarkeitsstudie für ein Hallenbad im Flachgau ist abgeschlossen. Alle drei untersuchten Standorte, Seekirchen Sportzentrum, Neumarkt Schulzentrum und die Wallersee Ostbucht – sie wurden bereits vorher aus neun ausgewählt – erfüllen die Anforderungen für eine Mindestvariante. Diese sieht folgendes vor: ein Hallenbad mit sechs Bahnen zu 25 Metern und einem Aktiv-Therapiebecken. Darüber hinaus sind hier noch ein Kinderplanschbecken und ein sogenannter Hubboden berücksichtigt, mit dem die Beckentiefe angepasst werden kann. Damit lässt sich der Bedarf an Schul- und Vereinsschwimmen abdecken. Die Kosten bei dieser Option: 10,75 Millionen Euro mit einem jährlichen Betriebsabgang von ungefähr 425.000 Euro netto zuzüglich Abschreibungen und Fremdkapitalzinsen.

Große Frage: Wer soll das Bad betreiben?
In Seekirchen wären ein Aktivtherapiebecken und eine kleine Sportsauna zusätzlich möglich und in der Wallersee-Bucht noch dazu ein Außenbecken. Diese würden den Preis noch einmal erhöhen, ebenso wie Sprungtürme oder die Erweiterung von sechs auf acht Bahnen (für Wettkämpfe). Regionalverbands-Obmann Simon Wallner ist mit der Studie zufrieden: „Jetzt werden wir das Ergebnis dem Land präsentieren und dann wird man sich Gedanken machen, wer künftig als Betreiber fungieren könnte.“ Viele Varianten sind denkbar. Natürlich muss auch die Finanzierung geklärt werden. „Wir werden uns jetzt anschauen, was machbar und was sinnvoll ist“, sagt Sportlandesrat Stefan Schnöll (ÖVP), der das Projekt auf jeden Fall umsetzen will. Für den Regionalverband ist klar, dass eine Realisierung nur möglich ist, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

40 Menschen ertrinken jährlich in Österreich
Wie wichtig das Hallenbad wäre, zeigt eine aktuelle Statistik des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV): 700.000 Österreicher können nicht schwimmen. 40 Personen ertrinken jedes Jahr in Österreich, fünf davon sind Kinder.

Felix Roittner
Felix Roittner

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