19.06.2019 10:56 |

Keine Stopptaste

Trotz Budgetnot soll Aigen neue „Helis“ erhalten

Das Bundesheer steckt in Finanznöten, es droht laut Verteidigungsminister Thomas Starlinger sogar die Pleite. Einen Lichtblick gab es am Mittwoch aber: Der Beschaffungsprozess für neue Hubschrauber für den Fliegerhorst Aigen im Einnstal läuft weiter. Die endgültige Typenentscheidung muss aber erst die neue Bundesregierung treffen.

Jahrelang wurde um den Kasernenstandort Aigen im Ennstal gezittert. Hier sind Hubschrauber vom Typ Alouette III stationiert, die für Einsätze im alpinen Gelände besonders geeignet sind. Doch sie sind am Ende ihrer Lebensdauer angekommen, spätestens 2023 müssen sie am Boden bleiben.

Im August 2018 dann das große Aufatmen im Ennstal: Im Ministerrat wurde die Anschaffung von zwölf neuen Hubschraubern beschlossen, als Teil eines 400 Millionen Euro schweren Investitionspakets. Minister war damals Mario Kunasek von der FPÖ.

Plötzlich wieder Unsicherheit
Nach dem Platzen der Bundesregierung ist Thomas Starlinger Minister, er spricht von einem „drohenden Stillstand“ beim Heer. Zahlreiche Projekte sind fraglich bzw. auf der langen Bank. Auch um die neuen Hubschrauber für Aigen gab es wieder Fragezeichen.

Am Mittwoch dann die gute Nachricht: Der Nachbeschaffungsprozess für die Alouette III läuft weiter, wie Militärkommandant Heinz Zöllner im Gespräch mit der „Krone“ sagt. Minister Starlinger wird alles vorbereiten, damit die neue Bundesregierung nach der Wahl im Herbst eine Typenentscheidung treffen kann. 

Jakob Traby
Jakob Traby
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