19.06.2019 10:30 |

In Radstadt

Pongauer Bäcker liefert per Mausklick das Brot

Diese Branche ist hart verdientes Geld: Neben Supermarkt-Ketten und Billig-Konkurrenz bewähren sich kleine Traditionsbäckereien auf dem Markt. Die „Krone“ stellt in ihrer neuen Serie innovative Bäckermeister vor. Den Anfang macht Sepp Kirchgasser aus Radstadt.

Eigentlich hätte es anders kommen sollen. Nie hätte der gelernte Einzelhandelskaufmann Sepp Kirchgasser daran gedacht, in der Backstube der altehrwürdigen Radstädter Stadtbäckerei zu stehen, die seine Eltern im Jahr 2000 gekauft haben.

„Mein Vater hat mich damals gefragt, ob ich mit ihm arbeiten möchte. Ich hatte zu der Zeit noch gar keine Ahnung vom Geschäft“, lacht der 42-Jährige, der seit 2011 den Meisterbrief hat.

Der Meister weiß: „Unsere Konkurrenz ist sehr hart. Wir haben über die Jahre nicht nur in die Bäckerei investiert, sondern auch viel in Sortiment und Qualität.“

Heute, vier Jahre nachdem er die Bäckerei übernommen hat, ist er im Pongau und der Steiermark kein Unbekannter: Die gut 300 Kilo Brot, die er pro Woche mit seinen zwei Gesellen aus heimischen Zutaten herstellt, gibt’s nicht mehr nur in seiner Bäckerei mit Café oder den sieben Billa-Filialen. Seit 2015 bietet der Pongauer einen eigenen Online-Service an, über den die Frühstücks-Semmerl bestellt werden können: „Es wird sehr gut angenommen“, so Kirchgasser. Gut 100 Kunden, vorwiegend aus der Hotellerie, bestellen täglich bis 18 Uhr vor.

Langweilig wird dem Bäcker nach Geschäftsumbau und Einbau des neuen Ofens 2017 nicht: „Wir probieren bald neue Weckerl aus.“

VS

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