19.06.2019 06:00 |

„Steirischer Atlas“

Kinderbetreuung: Es gibt noch immer viele Lücken

Das Angebot an Kinderbetreuung in der Steiermark wird größer - aber nur in einem geringen Tempo und Ausmaß. Das belegt der aktuelle „Kinderbetreuungsatlas“ der steirischen Arbeiterkammer. So gibt es in 26 Gemeinden gar keine Betreuung für Unter-3-Jährige.

57 von 287 steirischen Gemeinden sind wahre Musterschüler: Sie haben Betreuungsangebote für Kinder von 0 bis zehn Jahren mit Öffnungszeiten, die beiden Elternteilen eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen.

Mit 126 Kommunen fällt der Großteil in die „Kategorie A“: „Für diese Kategorie müssen eine Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren, ein Ganztageskindergarten und eine Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder vorhanden sein“, erklärt Bernadette Pöcheim, Leiterin des AK-Frauenreferats.

In 83 Gemeinden werden Kinder in einem Halbtageskindergarten betreut. 29 Kommunen bieten keine Betreuung von unter Dreijährigen.

Licht und Schatten
Positiv sind verbesserte Jahresöffnungszeiten in den Ferien durch die Kooperationen der Kindergärten innerhalb einer Gemeinde und angrenzender Gemeinden. Verbesserte Tagesöffnungszeiten bei mehreren Einrichtungen einer größeren Gemeinde oder Stadt sind ebenfalls erkennbar.

Trotz vieler Fortschritte gebe es noch Lücken, sagt AK-Präsident Josef Pesserl: „Die zeitlichen Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie auch die von ihnen verlangte Flexibilität steigen ständig. Es ist daher dringend erforderlich, flächendeckend ausreichende Kinderbetreuungsangebote zu schaffen.“

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