18.06.2019 10:30 |

Quartett angeklagt

Bub (14) zückte bei Raubüberfall Pistole

13. April um 4 Uhr in der St.-Julien-Straße 33 in Salzburg: Vier Jugendliche betraten ein Wettbüro. „Überfall“, schrie laut Anklage der Jüngste, zückte eine Pistole, richtete sie auf die Angestellte und repetierte. Mit 710 Euro entkam die Gruppe. Tage später folgte die Festnahme. Nun müssen sie vor Gericht.

Schweren Raub lastet Staatsanwältin Karin Sperling dem Quartett an. Bereits nächste Woche am Mittwoch müssen sich die vier Jugendlichen im Landesgericht Salzburg verantworten. Unter ihnen sind sogar zwei Schüler, einer ist überhaupt erst 14.

Brutaler Überfall mit Schusswaffe
Der Anklage nach fassten die vier gemeinsam den Entschluss, das Wettlokal in der St.-Julien-Straße 33 zu überfallen. Nachdem das Quartett - zwischen 14 und 20 Jahre alt - in jener Nacht an der Tür klingelte, öffnete eine Angestellte. Wenige Momente später passierte es: „Überfall“, schrie der Jüngste und zückte eine Pistole. Nur einen Meter vom Opfer entfernt soll er repetiert haben, während sein Komplize drohte: „Hör auf zu weinen und gib das Geld her.“ Daraufhin flüchteten sie mit der Beute: 710 Euro.

Zwei der vier Angeklagten sitzen in U-Haft
Nach nur wenigen Tagen konnte die Polizei das Quartett schnappen. Ein 20-Jähriger und ein 18-Jähriger sitzen in U-Haft. Alle werden von den laut Sperling „glaubhaften“ Aussagen des Opfers belastet - auch von Bildern der Überwachungskamera.

Opfer in Behandlung
Die bedrohte Frau erlitt einen Schock, wie Opferanwalt Stefan Rieder sagt: „Sie ist in psychotherapeutischer Behandlung.“ Den Prozess führt Richterin Verena Wegleiter.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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