17.06.2019 14:24 |

Horror-Minuten an Bord

Passagierin filmte: „Dachte, wir sterben jetzt“

Minuten der blanken Angst haben Passagiere eines Fluges von Pristina nach Basel durchleben müssen. Die Maschine geriet wenige Minuten nach dem Start plötzlich in heftige Turbulenzen, die 121 Insassen wurden wie Puppen auf ihren Sitzen umhergeschleudert, stießen panische Schreie aus. Eine Passagierin griff zum Handy und hielt die dramatischen Szenen fest.

Die Maschine des Typs Boeing B737-300 geriet bald nach ihrem Start vom Flughafen Pristina im Kosovo plötzlich in schwere Turbulenzen, wie der Schweizer „Blick“ berichtet. „Es ging schon etwa zehn Minuten nach dem Start los“, berichtete die 31 Jahre alte Passagierin Mirjeta Basha. Doch die Turbulenzen wurden von Minute zu Minute heftiger, immer stärker vibrierte und schaukelte die Maschine. Basha griff schließlich zum Handy und hielt die dramatische Situation an Bord auf Video fest.

Die Szenen zeigen, mit welcher Wucht die Maschine durchgeschüttelt wird. Eine Stewardess, die gerade mit einem Getränkewagen durch den Gang fährt, wird zur Seite katapultiert, der Servierwagen, dessen Inhalt sich auf die daneben befindlichen Passagiere ergießt, wie Spielzeug durch den Passagierraum geschleudert. Die Insassen werden ebenfalls mit enormer Wucht auf die Lehnen davor geschleudert, Gepäck stürzt aus den sich öffnenden Ablagen auf die Fluggäste. Immer wieder sind panische Schreie zu hören, ein weiblicher Fluggast in unmittelbarer Nähe der Filmenden faltet offenbar in Todesangst die Hände zum Gebet.

„Dachte, dass wir jetzt sterben würden“
„Die Leute haben wild durcheinandergeschrien, und auch ich dachte, dass wir jetzt sterben würden“, so die 31-Jährige gegenüber dem Blatt. Das Flugpersonal sei jedoch trotz der heftigen Turbulenzen ruhig geblieben, hieß es. Es sei bemüht gewesen, die Situation an Bord unter Kontrolle zu bringen.

Nach etwa einer Viertelstunde waren die Horror-Minuten an Bord überstanden, die Maschine landete schließlich planmäßig am Flughafen Basel. Zehn Passagiere hatten sich im Zuge der Turbulenzen leichte Verletzungen zugezogen und mussten versorgt werden. Die übrigen Passagiere kamen wohl mit einem Schock fürs Leben, aber unverletzt davon.

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