Mit Stromschlag

Sucht beenden mithilfe von Elektroschock-Armband

Manche essen zu viel Fast Food, andere geben zu viel Geld aus, wieder andere verbringen zu viel Zeit vor dem Computer. Es gibt viele schlechte Angewohnheiten, die man gerne ändern würde. Nur ist das nicht immer so leicht. Deswegen gibt es jetzt das Pavlok-Armband. Es gibt dem Träger nämlich einen 350-Volt-Stromschlag, wenn man gerade zu viel shoppt oder zu viele Burger isst. Der Elektroschock kann manuell oder per App verabreicht werden. Ein Must-have?

„Sie möchten eigentlich abnehmen, können aber dem Eiscafé nicht widerstehen? Dann strafen Sie sich einfach schnell mit einem Stromschlag! Und schon verbindet man den leckeren Eiscafé mit einer schlechten Erfahrung. Je öfter man das macht, desto besser. Das Gehirn wird neu konditioniert.“ Das ist der Gedanke vom Erfinder des Pavlok-Armbandes.

Die Armbänder sollen durch die Stromschläge dem Träger helfen, schlechte Gewohnheiten abzubauen. Das Pavlok kann mit einer App verbunden werden, die ebenfalls Tipps gibt, wie man mit Süchten brechen kann. Außerdem soll das Armband mit der Zeit selbst lernen, welche Bewegung gerade durchgeführt wird und ob es jene ist, die man eigentlich nicht machen sollte - wie zum Beispiel beim Rauchen. Dann gibt das geladene Schmuckstück von selbst einen Stromschlag ab, ohne dass der Träger sie manuell drücken muss.

Die Erfahrungsberichte auf Amazon, wo das Pavlok-Armband um wohlfeile 370 Euro angeboten wird, sind unterschiedlich. Die einen sind absolut zufrieden mit der Methode und erzählen, dass sie sich jedesmal geschockt haben, wenn sie zum Beispiel Alkohol trinken wollten. Nach dem Schock war der Drang nicht mehr so stark. Die anderen berichten enttäuscht, dass das Armband nach kurzer Zeit kaputt ging. Vielleicht ist es günstiger, sich einfach einen Holzstab in die Tasche zu stecken und bei jedem schlechten Gedanken auf die Fingerknöchel zu hauen. Der Preis ist geringer, der Effekt der gleiche.

Pavlok Armband

Juni 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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