14.06.2019 17:46 |

25 Kilometer zerstört

Nach Unwetter: Drauradweg erst Ende Mai befahrbar Kopieren

Seit Monaten bereiten die Zerstörungen am Drauradweg in Osttirol den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Die Unwetterkatastrophe im Oktober 2018 hatte dort weite Teile unpassierbar gemacht. Und es wird noch bis Ende Mai dauern, bis ein provisorischer Betrieb möglich starten kann.

Bei dem Hochwasser im Vorjahr wurden Brücken weggerissen und ganze Abschnitte des Radwegs unpassierbar gemacht. Auf einer Länge von 25 Kilometer entstand ein Schaden von bis zu sechs Millionen Euro. Auch an der bekannten Jausenstation in der Galitzenklamm, entstand Schaden in Höhe von einer Million Euro.

Wie beliebt der Radweg entlang der Drau ist, der von der Grenze zu Südtirol bis an die slowenische Grenze bei Lavamünd führt, zeigen zahlreiche Anfragen italienischer Touristen, die jetzt zu Ostern in Osttirol in die Pedale treten wollen. Deshalb ist man im Lienzer Tourismusbüro bestrebt, die Strecke so rasch wie möglich wieder für Pedalritter freigeben zu können.

Doch bis zur Eröffnung wird man sich noch ein wenig gedulden müssen. Diese soll erst Ende Mai erfolgen, vorerst jedoch nur provisorisch. Denn: „Jetzt würde es keinen Sinn machen, die betroffene Ascherbrücke und den Radweg am rechten Ufer wiederherzustellen“, meint Harald Haider, Leiter des Baubezirksamts Lienz.

Deshalb hat man kurzerhand den Betreuungsweg auf der anderen Seite der Drau für die provisorische Eröffnung adaptiert. Zwei Millionen Euro benötigt man für die komplette Sanierung. Im Mai nächsten Jahres wird die touristische Attraktion wieder einwandfrei befahrbar sein.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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