13.06.2019 19:15 |

Wirtschaftsbund

„Papamonat ist Schlag gegen kleine Unternehmen“

Das freie Spiel der Kräfte im österreichischen Parlament hat einen Rechtsanspruch auf einen Papamonat auf Schiene gebracht, also das verbindliche Recht, dass Väter und Mütter ein Monat lang nach der Geburt zuhause bleiben können. Kritik kommt vom steirischen Wirtschaftsbund: Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden „massiv belastet“. 

Der Wirtschaftsbund hält es laut einer Aussendung für problematisch, wenn Mitarbeiter für längere Zeit durch einseitige Rechtsansprüche ausfallen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist uns wichtig. Der aktuelle Vorschlag geht allerdings auf Kosten der Wirtschaft, denn in Zeiten des Fachkräftemangels ist es für kleine und mittlere Betriebe unmöglich, Ersatzmitarbeiter für längere Ausfallszeiten kurzfristig zu finden“, so Präsident Josef Herk, Landesgruppenobmann des Wirtschaftsbunds Steiermark.

Kritik an SPÖ und FPÖ
Im internationalen Vergleich steht Österreich mit der derzeitigen Elternteilzeit bereits sehr gut da. „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung, die unsere Betriebe nicht zusätzlich belastet. Die sogenannten Arbeiterparteien SPÖ und FPÖ setzen mit dieser Mehrbelastung durch die Einführung des Papamonats bewusst Arbeitsplätze auf Spiel“, so Herk, ganz auf Linie der ÖVP.

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