Di, 25. Juni 2019
12.06.2019 20:59

Ivona, Luki und Verena

Historisch! Erstmals haben wir DREI in den Top-10

Nächste Erfolgsmeldung von Österreichs Leichtathletik-Stars! Erstmals befinden sich gleich drei rot-weiß-rote Athleten in der IAAF-Weltrangliste unter den Top Ten. Dabei rückte Diskus-Rekordler Lukas Weißhaidinger durch seinen Sieg in Rehlingen (GER) in der diesen Mittwoch veröffentlichen Liste erstmals auf den vierten Platz vor - das höchste Ranking, das je ein Österreicher im World Ranking eingenommen hat. Siebenkämpferin Verena Preiner verbesserte sich durch ihren sensationellen Sieg am Pfingstwochenende in Arona auf Gran Canaria vom 13. auf den siebenten Platz und liegt nur noch einen Rang hinter Ivona Dadic, die freilich erst am 29./30. Juni in Ratingen ihren ersten Mehrkampf dieser Freiluftsaison bestreitet.

Die von Wolfi Adler trainierte Verena Preiner hatte auf Gran Canaria mit neuer persönlicher Bestleistung von 6472 Punkten überraschend bereits die direkte Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 geschafft. Durch diesen großen Sieg verbesserte sie ihre Punktzahl im Ranking (Arona 2019 und Götzis 2018 wurden für sie gewertet) auf 1234 Zähler, womit sie schon auf Tuchfühlung mit Ivona Dadic (1263) liegt.

Beide haben einen Start in Ratingen Ende Juni geplant. Die Dritte im Bunde der österreichischen Siebenkampf-Asse, Sarah Lagger, hat heuer ihren Saisonhöhepunkt bei der U23-EM in Gävle im Juli. Nummer 1 im World Ranking des Siebenkampfes ist die Belgierin Nafissatou Thiam (1345) vor Götzis-Siegerin Katarina Johnson-Thompson (GBR/1330) und der Deutschen Carolina Schäfer (1284).

Weißhaidinger hatte Pfingstsonntag wie im Vorjahr beim Meeting in Rehlingen triumphiert. Dort hatte er mit seiner neuen Saisonbestweite von 67,49 m aufgezeigt. Mit 1304 Punkten überholte er Ehsan Hadadi (IRN), der mit 1295 Zähler um einen Rang auf Platz fünf zurückfiel. Die Weltspitze im Diskuswurf der Männer nehmen Fedrick Dacres (JAM/1387) vor Daniel Stahl (SWE/1383) und Andrius Gudzius (LAT/1320) ein.

Beim Meeting der Diamond League in Rabat an diesem Sonntag kommt es heuer zum ersten ganz großen Gipfeltreffen dieser Top 5 der Weltrangliste. Weißhaidinger fliegt mit breiter Brust nach Marokko, schließlich ist er heuer konstant so gut wie nie zuvor. Nach Rehlingen weist er erstmals im Schnitt seiner zehn besten Wettkämpfe sogar mehr als 67,00 m auf - genau einen Schnitt von 67,08 m.

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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