11.06.2019 12:20 |

Kandidiert sie?

Astrid Rössler lässt die Grünen zappeln

Es könnte aus der Sicht der Ökopartei das Comeback des Jahres werden: Astrid Rössler soll Salzburgs Grüne in die Nationalratswahl führen – das wollen zumindest ihre politschen Freunde. Die ehemalige Parteisprecherin und Landeshauptmann-Stellvertreterin ziert sich aber. Eine Entscheidung muss bis zum 21. Juni fallen.

„Wir haben immer viele Alternativen, aber wir wollen die Beste.“ Grünen-Chef Heinrich Schellhorn lässt keinen Zweifel daran, dass er sich Rössler als Spitzenkandidatin wünscht. Und in Wirklichkeit ist die Zahl der Alternativen überschaubar.

Klar ist: Es soll eine Frau sein. Ebenso fest steht: Es wird keine der aktuell in Führungspositionen tätigen Grünen. Damit scheiden Stadträtin Martina Berthold und Landtagsklubchefin Kimbie Humer-Vogl aus.

Auch Bürgerlisten-Urgestein Ingeborg Haller, seit Mai Klubsprecherin im Salzburger Gemeinderat, winkt ab: „Ich bin ein Stadt-Mensch und bleibe hier. Das ist klar.“ Neo-Gemeinderätin und Zukunftshoffnung Anna Schiester scheidet ebenfalls aus – sie hat erst im Mai den Vorsitz im städtischen Sozialausschuss übernommen. Das bedeutet: Es wird Rössler oder eine Kandidatin, die niemand kennt.

Die Ex-Parteisprecherin, die nach herben Verlusten bei der Landtagswahl 2018 zurückgetreten ist, hat bis zum 21. Juni Zeit, sich zu entscheiden. An diesem Tag endet die Bewerbungsfrist. Am 28. Juni wird dann die grüne Landesliste gewählt.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger

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