Unternehmer zufrieden:

Gutes Zeugnis für unser Land

Die richtigen Antworten auf die Standortfrage für Betriebe bietet immer öfter Niederösterreich. Eine aktuelle Umfrage unter heimischen Unternehmern zeigt, dass sich die Firmenchefs im Land wohl fühlen. Knapp die Hälfte der Befragten stellt dem blau-gelben Wirtschaftsstandort - vor allem dank der Infrakstruktur - ein sehr gutes Zeugnis aus, 36 Prozent waren immerhin noch „zufrieden“.

In den ersten fünf Monaten des Jahres betreute die Wirtschaftsagentur des Landes, Ecoplus, gleich 53 Betriebsansiedelungen bzw. Erweiterungsprojekte. „Das brachte 800 Arbeitsplätze“, berichtet Landesrätin Petra Bohuslav. Bei internationalen Firmen ist die Zufriedenheit besonders hoch. Woran das liegt? 67 Prozent nannten laut einer Studie von Ex-Ministerin Sophie Karmasin die gute Lage - gemeint ist damit wohl die Nähe zu Wien. Die Verkehrsanbindungen rangieren unter den Gründen für die Standortwahl zwischen Enns und Leitha mit 42 Prozent an zweiter Stelle - gefolgt von den günstigen Immobilienpreisen, die für 35 Prozent die wichtigste Rolle spielen. Dieses gute Zeugnis sei ein Ansporn, so Bohuslav, bringe gleichzeitig aber auch eine hohe Verantwortung mit sich. Und dieser will man vor allem mit den Wirtschaftsparks der Ecoplus auch Rechnung tragen. Unternehmen finden hier nicht nur Unterstützung bei Förderansuchen, sondern auch Wegweiser durch Behördernverfahren. „Heuer und im nächsten Jahr werden wir in die Areale kräftig investieren, auch Technologie- und Forschungszentren ausbauen“, heißt es. Dafür sind bis Ende 2020 stolze 71 Millionen Euro vorgesehen.

Auswege aus dem Fachkräftemangel
Größte Sorge der Unternehmer ist der Nachwuchs. Mit der Initiative „Schule trifft Wirtschaft“, die vor Kurzem in Wolkersdorf im Weinviertel präsentiert wurde, will man hier möglichst früh ansetzen. Wie berichtet, sollen die Jugendlichen durch Firmenbesuche und Workshops eine möglichst genaue Vorstellung ihrer beruflichen Zukunft erhalten und ihre weitere Ausbildung darauf abstimmen können.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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